Spätblüher im Staudenbeet
Die Herbstanemone startet, wenn viele Stauden schon müde werden, und zeigt von August bis Oktober ihre Blüten. 'Königin Charlotte' hat halbgefüllte, hellrosa Schalen, 'Prinz Heinrich' ist kräftiger gefärbt. Beide überstehen Winter im Freien und kommen mit Halbschatten aus. Unterirdische Ausläufer lassen sie nur langsam wachsen; in der ersten Saison blühen sie oft noch zurückhaltend.
Rosa Kronen-Anemonen im Blumengeschäft
Im Winter und im Frühling gibt es rosa Kronen-Anemonen als Schnittblumen. Die mohnartigen Blüten tragen meist eine dunkle Mitte und beugen sich in der Vase dem Licht entgegen. Kühl aufgestellt, mit sauberem Wasser und gelegentlich gekürzten Stielen halten sie länger.
Ein Hauch Rosa im Wald
Das weiße Buschwindröschen ist außen häufig zart rosa getönt, ein Detail, das man im März und April im Laubwald gut sieht. Zum Muttertag am zweiten Sonntag im Mai wirkt ein Strauß aus rosa Anemonen, Tulpen und Ranunkeln typisch frühlingshaft.
- Alle paar Tage die Stiele nachschneiden.
- Reifes Obst vermeiden.
- Im Garten feuchte, humose Erde bereitstellen.
Was Rosa ausdrückt
Traditionell verbindet man Rosa mit Zuneigung und Anmut, bei Anemonen mit einer Spur Zurückhaltung. Gerade im Februar und März, wenn der Garten noch kahl ist, sorgen sie auf dem Esstisch für einen ersten Frühlingsgruß. Neben weißen Ranunkeln und grünen Zweigen wirkt es besonders frisch.
Hautreizender Saft
Wie alle Anemonen enthalten rosa Sorten Protoanemonin. Bei empfindlicher Haut empfehlen sich beim Schneiden Handschuhe. Haustiere sollten die Blüten nicht anknabbern, denn Magen-Darm-Probleme sind möglich. Bei Vergiftungsverdacht beim Menschen hilft die Vergiftungsinformationszentrale Wien unter 01 406 43 43.