Was an der Hortensie auffällt
Die Schönheit der Hortensie beruht auf sterilen Schaublüten: großen, bunten oder weißen Kelchblättern am Rand oder im ganzen Blütenstand. Die eigentlichen, winzigen Blüten treten dahinter zurück. Die Gattung stammt überwiegend aus den gemäßigten Zonen Ostasiens; die Gartenhortensie Hydrangea macrophylla ist die Art, die man als Bauernhortensie oder Ballhortensie kennt.
Wasser, Licht und Frost
Der Name verrät es nicht, aber Hortensien trinken viel. Halbschatten, humoser Boden und regelmäßiges Gießen in trockenen Sommern sind wichtiger als Dünger. In Österreichs Gärten ist der Frost das größere Problem: Viele Sorten legen ihre Knospen schon im Vorjahr an, und ein später Kälteeinbruch rund um die Eisheiligen kann die Blüte kosten.
Alte Blütenstände lässt man deshalb über den Winter als Schutz stehen und schneidet erst im Frühjahr.
Wer Hortensien als Schnittblumen verwendet, schneidet die Stiele am besten am frühen Vormittag, wenn die Blütenbälle voll Wasser sind, und entfernt die unteren Blätter. Ein frischer Schnitt am Stielende und lauwarmes Wasser verlängern die Haltbarkeit. Für den Garten gilt: Mit der richtigen Wahl des Platzes sparen Sie viel Arbeit, denn Hortensien reagieren empfindlich auf praller Mittagssonne und auf Trockenheit.
In Österreich sind sie von Gärten in Wien bis zu Balkonen in Tirol verbreitet.
Als Schnitt- und Trockenblume
Die Blütenbälle halten in der Vase mehrere Tage. Wer sie kurz in den Wasserbehälter taucht, wenn sie schlapp werden, rettet sie oft. Im Spätsommer lassen sie sich am Stiel trocknen und bleiben als Kranzschmuck erhalten.
Wichtiger Sicherheitshinweis
Hortensien enthalten cyanogene Glykoside. Die ASPCA nennt sie giftig für Hunde, Katzen und Pferde; meist führt das zu Erbrechen, Durchfall und Mattigkeit. Rauchen von Pflanzenteilen setzt Blausäure frei und ist gefährlich.