Pfingstrose Klassisch - Eine zeitlose Schönheit im Garten

Die Pfingstrose (Paeonia) zählt zu den Klassikern in österreichischen Bauerngärten und blüht passend zum Pfingstfest. Hier erfahren Sie, was die Gattung auszeichnet und worauf es bei Pflanzung und Vase ankommt.

Eine Gattung mit langer Gartengeschichte

Die Gattung Paeonia bildet für sich allein die Familie der Pfingstrosengewächse und umfasst rund 32 Arten. Ihr Schwerpunkt liegt in den subtropischen Bergregionen Südeuropas, Kleinasiens, des Kaukasus und Ostasiens. Dass die Blüte zeitlich zu Pfingsten passt, gab der Pflanze ihren deutschen Namen. In Gärten begegnet man vor allem krautigen Stauden, die im Herbst oberirdisch absterben, sowie Strauchformen, die verholzen und etwa zweieinhalb Meter erreichen.

Die Blüten stehen einzeln am Triebende, duften oft und tragen zahlreiche Staubblätter. Meist sind die Kronblätter rosa oder rot getönt, es gibt aber auch weiße und gelbe Sorten.

Standort und Pflanzung

Gepflanzt wird am besten im Herbst, weil dann die Auswahl am größten ist. Staudenpfingstrosen setzt man nur etwa drei bis vier Zentimeter tief, damit die Knospen am Wurzelstock knapp unter der Erde liegen; veredelte Strauchformen kommen deutlich tiefer. Zwischen den Pflanzen sollten 80 bis 100 Zentimeter Platz bleiben.

In rauen Lagen Österreichs mit Spätfrost rund um die Eisheiligen schützt ein Vlies die frühen Triebe.

Organischer Dünger ist verträglicher als mineralischer, der Blätter vergilben lassen kann.

In der Vase

Für Schnittblumen eignen sich Stiele mit festen, schon gefärbten Knospen. Wer die Blüten kurz vor dem Öffnen schneidet, hat länger Freude daran.

Hinweis für Haustierhalter

Laut ASPCA sind Pfingstrosen für Hunde, Katzen und Pferde giftig; der Wirkstoff heißt Paeonol, zu den Anzeichen zählen Erbrechen, Durchfall und Mattigkeit. Bei Verdacht fragen Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.

Kurzinfo - Pfingstrose - klassisch

Farbe
weiß
Lateinischer Name
Paeonia
Typ
schnittblume
Blütezeit
juni-juli
Licht
sonne
Wasser
mäßig
Höhe
60-100 cm
Haltbarkeit in der Vase
7-10 Tage
Duft
deutlich
Giftig für Haustiere
ja
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Häufig gestellte Fragen zu Pfingstrose - klassisch

Was ist der Unterschied zwischen Staudenpfingstrose und Strauchpfingstrose?
Die Staudenpfingstrose zieht im Herbst oberirdisch ein und treibt jedes Frühjahr neu aus. Die Strauchpfingstrose verholzt, behält ihr Gerüst über den Winter und kann etwa zweieinhalb Meter hoch werden.
Wie tief pflanzt man eine Pfingstrose?
Bei Staudenformen genügen etwa drei bis vier Zentimeter Erde über den Knospen. Veredelte Strauchformen werden tiefer gesetzt, nach Angaben der Quelle rund zehn bis fünfzehn Zentimeter.
Was bedeutet Päonie auf Deutsch?
Päonie ist die gebräuchliche Bezeichnung für dieselbe Pflanze, abgeleitet vom botanischen Gattungsnamen Paeonia. Im Deutschen sagt man meist Pfingstrose.
Sind Pfingstrosen für Katzen und Hunde gefährlich?
Ja, die ASPCA führt die Pflanze als giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Typisch sind Erbrechen, Durchfall und Teilnahmslosigkeit. Stellen Sie Sträuße deshalb unerreichbar auf.

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