Ein Stern für den Herbst
Aster kommt aus dem Griechischen und bedeutet Stern. Der Name passt zu den strahlenförmigen Blütenkörbchen, die zu den Korbblütlern gehören. Viele Arten öffnen ihre Blüten erst, wenn der Sommer zu Ende geht, und füllen den Garten bis in den Oktober mit Farbe. Dann ist auch die Zeit für Allerheiligen nicht mehr fern, zu der Astern in Österreich gern in Gestecke und Grabschmuck gebunden werden.
Wildarten und Gartenformen
Als heimische Wildart gilt die Bergaster (Aster amellus), die auf trockenen, sonnigen Hängen wächst und violette Blüten mit gelber Mitte trägt. Im Hochgebirge blüht die Alpenaster (Aster alpinus) in Rasen und auf Felsen. Beide sind Wildpflanzen und gehören nicht in den Blumenstrauß. Die großen Herbstastern im Garten stammen dagegen überwiegend aus Nordamerika und werden inzwischen botanisch zur Gattung Symphyotrichum gezählt.
Die einjährige Sommeraster (Callistephus chinensis) hat ihre Heimat in China und Korea.
Tipps für den Garten
- Wählen Sie einen sonnigen, luftigen Platz, damit die Blätter nach Regen schnell abtrocknen.
- Kürzen Sie hohe Sorten im Frühsommer um ein Drittel. Sie wachsen dann buschiger und kippen im Herbstwind nicht um.
- Teilen Sie Stauden alle paar Jahre im Frühjahr, sonst vergreisen sie in der Mitte.
- Setzen Sie Sommerastern erst ins Freie, wenn die Eisheiligen vorbei sind, denn Spätfrost schadet den jungen Pflanzen.
Astern in der Vase
Für den Strauß sind vor allem kleinblütige Herbstastern und die Sommeraster geeignet. Mit frischem Anschnitt und sauberem Wasser halten sie rund eine Woche.
Haustiere
Ausdrücklich als unbedenklich führt die ASPCA lediglich die Sommeraster. Für die übrigen Astern gibt es dort keine Bewertung. Stellen Sie Sträuße daher außer Reichweite von Tieren, die gern an Pflanzen knabbern.