Die Regelfarbe der Gattung
In der Gattung Jasminum herrschen weiße und gelbe Blüten vor, rosa Töne sind die Ausnahme. Oft sind Knospen und Blütenröhre rötlich überhaucht. Der Zimmerjasmin (Jasminum polyanthum) bildet weiße Sterne über glänzendem Laub, außen mit einem Hauch Rosa. Der Echte Jasmin (Jasminum officinale) trägt im Sommer weiße Blüten und verlangt in Österreich einen geschützten Platz, etwa vor einer warmen Hauswand im Weinbauklima.
Warum es abends stärker duftet
Bei vielen weißen Arten steigt der Duft nach Sonnenuntergang an. Nachtfalter sollen so zu den Blüten finden. Im Schlafzimmer fällt das schnell auf, schon eine einzelne Pflanze füllt einen mittelgroßen Raum. Wem das zu viel ist, stellt den Topf ins Vorzimmer oder in den Wintergarten.
Weiß in anderen Kulturen
In Südasien werden weiße Jasminblüten zu Girlanden geknüpft und zu Festen getragen. Jasminum sambac gibt manchem grünen Tee sein Aroma. Bei uns steht weißer Jasmin eher für ein duftendes Geschenk im Topf, gern zu Jahresbeginn.
- Zugluft und trockene Luft lassen Knospen abfallen.
- Wasser geben, wenn die Oberfläche der Erde abgetrocknet ist.
- Im Herbst einige Wochen bei zehn bis fünfzehn Grad stellen.
Gleiche Namen, andere Pflanzen
Der Pfeifenstrauch im Garten blüht ebenfalls weiß und wird Bauernjasmin genannt, gehört aber zu den Hortensiengewächsen. Auch der Sternjasmin (Trachelospermum) zählt botanisch nicht zu den echten Jasminen. Die ASPCA bewertet Jasminum für Hunde, Katzen und Pferde als ungiftig, bei Namensvettern gilt das nicht automatisch.