Aufrecht in Weiß
Weiße Gladiolen gehören zu den klassischen Schnittblumen für festliche Anlässe. Reinheit ist die traditionelle Bedeutung von Weiß, deshalb sieht man die Blüten oft bei Hochzeiten, Taufen oder Trauerfeiern. Die Blüten stehen in einer langen Ähre, die sich von unten nach oben öffnet. Manche weißen Sorten haben einen leichten Grün- oder Cremeton im Schlund.
Im Strauß und im Beet
In der Vase geben die hohen Ähren dem Strauß Linie. Stellen Sie sie nach hinten und füllen Sie davor mit runden Blüten auf. Im Garten leuchtet Weiß in der Dämmerung, es hellt dunkle Ecken auf und verbindet die Sommerfarben.
- Schneiden Sie die Stiele schräg an und nehmen Sie unten die Blätter ab.
- Zupfen Sie welke Blüten unten ab, damit die oberen Knospen weiter aufgehen.
- Wechseln Sie das Wasser alle zwei Tage.
- Kürzen Sie die Spitze nicht ab, denn gerade die Knospen machen den Reiz aus.
Die Gladiole als Messfühler
Eine Besonderheit am Rande: Gladiolen reagieren schon auf geringe Fluorbelastung in der Luft sichtbar mit Blattschäden und werden deshalb seit 2005 in einem standardisierten Verfahren zur Überwachung der Luftqualität verwendet.
Gefahr für Tiere
Wie alle Gladiolen ist auch die weiße Sorte nach der ASPCA für Hunde, Katzen und Pferde giftig. Besonders die Knolle ist gefährlich. Lagern Sie sie unzugänglich und halten Sie Vasen mit Gladiolen von Katzen fern, die gern an Stielen knabbern.