Königin der Blumen mit langer Geschichte
Schon die Griechen der Antike nannten die Rose die Königin der Blumen, und gezüchtet wird sie nach manchen Quellen seit mehr als zehntausend Jahren. Botanisch bildet die Gattung Rosa eine eigene Gruppe innerhalb der Rosengewächse. Wilde Arten tragen offene, meist einfache Blüten. Die Hundsrose (Rosa canina) säumt in weiten Teilen Mitteleuropas Wiesenränder und Hecken.
Ihre Früchte, die Hagebutten, heißen in Österreich vielerorts Hetscherl und werden zu Tee, Mus oder Likör verarbeitet.
Was die Hagebutte eigentlich ist
Die rote Frucht ist botanisch eine Sammelnussfrucht: Die eigentlichen Samen sind die harten Nüsschen im Inneren, umgeben vom fleischigen Blütenbecher. Vögel und andere Tiere fressen die Früchte und tragen die Kerne weiter. Wer selbst sammelt, sollte die Kerne samt Härchen entfernen, weil diese auf der Haut und im Mund jucken.
Gartenrosen in Österreich
Im milden Weinviertel und im Burgenland überstehen Rosen den Winter meist ohne Probleme, in Gebirgslagen und im Wald- und Mühlviertel sind Frost und Spätfrost bis in den Mai ernst zu nehmen. Einige Regeln haben sich bewährt:
- Setzen Sie Rosen nicht an eine Stelle, an der zuvor Rosen standen. Die Böden werden rosenmüde, und neue Pflanzen kümmern.
- Häufeln Sie vor dem ersten starken Frost Erde um den Stammfuß und decken Sie bei Bedarf mit Reisig ab.
- Geschnitten wird im zeitigen Frühjahr, sobald die stärksten Fröste vorbei sind.
- Vermeiden Sie Wasser auf den Blättern, sonst breiten sich Pilzkrankheiten schneller aus.
Als Schnittblume
Rosen gehören zu den meistgehandelten Schnittblumen überhaupt. Zum Muttertag am zweiten Sonntag im Mai sind sie in jeder Gärtnerei gefragt. Damit der Strauß lange hält, kommt es auf saubere Gefäße und frisch angeschnittene Stiele an.
Rosen und Haustiere
Nach Angaben der ASPCA sind Rosen für Hunde, Katzen und Pferde ungiftig. Verletzungen durch Stacheln sind bei Neugierigen dennoch möglich.