Eine Gattung, 15 Sortengruppen
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Gattung Tulipa reicht von Nordafrika über Europa bis nach Mittel- und Zentralasien. Gärtnereien ordnen die Kulturformen in 15 Sortengruppen, darunter Triumph-Tulpen, Darwin-Hybriden und Papageien-Tulpen. Eine einzige „klassische“ Farbe gibt es deshalb nicht: Das Spektrum reicht von Weiß und Gelb über Orange, Rosa und Rot bis zu sehr dunklen Tönen.
Die Sorte 'Queen of Night' wirkt fast schwarz, ist botanisch betrachtet aber dunkelrot.
Tulpenzeit in Österreich
Je nach Gruppe blühen Tulpen von April bis in den Mai. In den milden Lagen des Weinviertels und des Burgenlandes öffnen sich die Knospen früher als in Gebirgstälern, wo der Frühling oft erst Wochen später ankommt. Späte Sorten geraten dort mitunter in die Spätfröste rund um die Eisheiligen Mitte Mai.
Als Schnittblume sind Tulpen vor allem zu Ostern und zum Muttertag am zweiten Sonntag im Mai gefragt, als Strauß aus der Gärtnerei ebenso wie vom Bauernmarkt.
Schnittblumen länger frisch halten
- Schneiden Sie die Stiele frisch an und stellen Sie die Tulpen in kühles, flaches Wasser.
- Ein kühler Platz ohne Zugluft und Heizkörper verlängert die Haltbarkeit auf bis zu zehn Tage.
- Tulpen wachsen in der Vase weiter und neigen sich zum Licht; ein Drehen der Vase hält den Strauß in Form.
- Mischen Sie sie nicht mit frisch geschnittenen Narzissen, deren Saft die Tulpenstiele schädigt.
Giftig für Haustiere
Tulpen enthalten die Stoffe Tulipalin A und B, am meisten steckt in der Zwiebel. Die ASPCA führt die Pflanze als giftig für Hunde, Katzen und Pferde; mögliche Anzeichen sind Erbrechen, Durchfall, Speichelfluss und Niedergeschlagenheit. Bei Beschwerden Ihres Tieres hilft die Tierarztpraxis. Bei Vergiftungsverdacht beim Menschen erreichen Sie die Vergiftungsinformationszentrale (VIZ) in Wien rund um die Uhr unter 01 406 43 43.