Ruhig und hell
Weiß gilt traditionell als Farbe der Reinheit und des Neubeginns. Bei der Gerbera kommt die offene, margeritenähnliche Form dazu, die dem Ton alles Strenge nimmt. Die Mitte der Blüte ist je nach Sorte gelb, grün oder fast schwarz und gibt dem Weiß Zeichnung. Reinweiß und Cremeweiß sind zwei verschiedene Eindrücke: Cremetöne wirken wärmer und passen zu Holz und Leinen, reines Weiß zu Glas und kühlem Grün.
Wann sie passt
Weiße Gerbera sind eine unaufdringliche Wahl für Anlässe wie Erstkommunion, Firmung oder Taufe, aber auch für den Geburtstag, wenn die Beschenkte Buntes nicht mag. Zum Muttertag am zweiten Sonntag im Mai lässt sich Weiß gut mit einer Farbe mischen, etwa mit Gelb oder zartem Rosa. Ein Strauß nur aus Weiß wirkt am schönsten, wenn Sie Blätter in verschiedenen Grüntönen dazustecken.
Weiß bleibt nur sauber, wenn Sie darauf achten
- Stellen Sie die Stiele in eine gründlich gespülte Vase, sonst färbt trübes Wasser die Schnittstellen bräunlich.
- Entfernen Sie Blätter, die ins Wasser ragen.
- Schneiden Sie die Stiele alle paar Tage schräg ein Stück zurück.
- Stellen Sie den Strauß kühl und fern von Heizung, Obstschale und Zugluft.
Bei einer Topfgerbera mit weißen Blüten entfernen Sie Verblühtes bis zum Grund, weil welke weiße Blüten schnell unansehnlich braun werden. Standort und Gießen unterscheiden sich nicht von anderen Farben: hell, mäßig feucht, nie nass.
Hinweis für Tierhalter
Die ASPCA stuft Gerbera als ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde ein.