Weiß mit Struktur
Bei weißen Begonien fällt neben der Blütenfarbe vor allem das Laub ins Auge. Manche Eisbegonien haben bronzefarbenes Laub, vor dem das Weiß wie Porzellan wirkt. Bei Knollenbegonien kommen gewellte oder gerüschte Blütenblätter hinzu. Die Pflanzen blühen bis zum ersten Frost und brauchen nur wenig Zuwendung.
Für schattige Plätze
Ein Nordbalkon, ein Innenhof oder ein Platz unter einem Dachvorsprung sind ideal. In der Abenddämmerung heben sich weiße Blüten deutlich ab, was für Terrassen und Hauseingänge praktisch ist. Wer Beete mit Funkien und Farnen bepflanzt, ergänzt sie gern durch weiße Begonien als Lichtpunkte.
Grabbepflanzung
In Österreich wird das Grab zu Allerheiligen und Allerseelen besonders sorgfältig geschmückt. Weiße Begonien eignen sich für die Sommerbepflanzung im Halbschatten und bleiben lange schön. Im Spätherbst werden sie üblicherweise durch winterharte Pflanzen wie Heide oder Stiefmütterchen ersetzt.
Wer Begonien als Zimmerpflanze hält, stellt sie hell, aber ohne direkte Mittagssonne auf. Gegossen wird, sobald sich die Erde oberflächlich trocken anfühlt, und überschüssiges Wasser im Untersetzer entfernen Sie nach einer Viertelstunde. Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht zu niedrig sein, sonst rollen sich die Blätter ein und die Knospen fallen ab.
Sicherheit und Winter
- Knollen im Herbst vor dem ersten Frost herausnehmen.
- Kühl, dunkel und trocken lagern.
- Im Frühjahr bei Zimmertemperatur antreiben.
Der ASPCA warnt, dass die Knollen für Hunde, Katzen und Pferde giftig sind. Kinder sollten keine Pflanzenteile essen. Bei einer Vergiftung erreichen Sie die Vergiftungsinformationszentrale unter 01 406 43 43, den Notruf unter 144.