Monte Cassino im Strauß
Wenn Floristinnen und Gärtner von der weißen Aster sprechen, ist meist die Sorte 'Monte Cassino' gemeint. Sie gehört zu einer nordamerikanischen Art und trägt unzählige reinweiße, kleine Sterne an feinen, verzweigten Stielen. Die Blüten erscheinen im Spätsommer und halten bis tief in den Herbst. Die Royal Horticultural Society in Großbritannien empfiehlt sie als Schnittblume und hebt ihren Wert für Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen hervor.
Weiß ist bei Astern eine Auslese
Die Wildformen der Herbstastern blühen violett oder lila, Weiß tritt nur selten auf. Weiße Pflanzen sind deshalb ausgelesene Sorten, die man durch Teilung oder Stecklinge vermehrt. Dazu zählen die Raublattaster 'Herbstschnee' und eine weißblütige Glattblattaster namens 'White Ladies'.
Allerheiligen und Herbststrauß
In Österreich haben weiße Blüten zu Allerheiligen und Allerseelen eine besondere Rolle: Weiß gilt traditionell als Farbe der Ruhe und des Gedenkens. Weiße Astern passen deshalb gut zu Grabgestecken aus Heidekraut, Tannengrün und Chrysanthemen. Im Alltagsstrauß wirken sie ähnlich wie Schleierkraut und machen größere Blüten luftiger.
- Schneiden Sie die Stiele schräg an und entfernen Sie Blätter unter der Wasserlinie.
- Frischwasser alle paar Tage verlängert die Haltbarkeit.
- Weiße Blüten harmonieren mit Rosen, Dahlien und silbrigem Eukalyptus.
Und die Haustiere?
Die ASPCA hat nur die Sommeraster (Callistephus) als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde eingestuft. Die Sorte 'Monte Cassino' gehört zu einer anderen Gattung und ist dort nicht bewertet. Sie sollten den Strauß also so aufstellen, dass Katzen nicht daran kauen können.