Weiß als seltene Variante
Der Gewöhnliche Flieder blüht in der Wildform hellviolett, selten auch weiß. Weiß ist also eine natürliche Spielart, die in Gärten zu eigenen Sorten ausgelesen wurde. Manche Sorten sind einfach, andere gefüllt, und in der Blüte wirken sie im Frühling besonders hell neben dem frischen Grün. Der Duft ist ebenso stark wie bei den lila Sorten.
Im Garten wirkt weißer Flieder am schönsten vor dunklem Hintergrund, etwa vor einer Hecke oder Hauswand. Er braucht einige Jahre, bis er reich blüht, und dankt einen Platz, an dem er später nicht mehr versetzt werden muss. Als Strauch im Bauerngarten hat Flieder bei uns eine lange Tradition.
Im Strauß
Weißer Flieder ist in der Vase ein Hingucker, hält aber nur wenige Tage. Schneiden Sie die Zweige am frühen Vormittag, entfernen Sie den größten Teil der Blätter, damit weniger Wasser verdunstet, und stellen Sie sie sofort in kühles Wasser. Gut passen Tulpen und Maiglöckchen. Zum Muttertag im Mai, zu Erstkommunion oder Firmung ist Weiß eine Farbe, die sich bei allen Gelegenheiten bewährt.
Wer ihn im eigenen Garten hat, hat ihn rechtzeitig zum Pfingstfest in der Vase.
Pflege im Garten
- Wählen Sie volle Sonne und durchlässigen, neutralen bis kalkhaltigen Boden.
- Schneiden Sie ihn nach der Blüte zurück.
- Pflanzen Sie ihn so, dass er Platz hat: Er wird zwei bis sechs Meter hoch.
- Spätfrost im April kann die Blüten bräunen, besonders sichtbar bei Weiß.
Haustiere
Der Gewöhnliche Flieder gilt nach der ASPCA nicht als giftig. Verwechseln Sie ihn nicht mit dem Persischen Flieder (Melia azedarach), einem unverwandten Baum, der dort geführt wird.