Weiß im Schatten
Weiße Astilben tragen cremeweiße bis reinweiße Federrispen über fein gefiedertem Laub. Bekannte Sorten sind 'Deutschland', 'Bridal Veil' und 'Weisse Gloria'. Im Halbschatten wirken sie wie kleine Lichter, in der Dämmerung bleiben sie lange sichtbar. Je nach Sorte öffnen sie sich früh oder spät im Sommer.
Mit Laubpflanzen kombinieren
Weiße Astilben passen zu Funkien mit panaschiertem Laub, Farnen und Gräsern. Dunkellaubige Pflanzen wie Purpurglöckchen lassen das Weiß strahlen. Zusammen mit blauem Eisenhut oder Rittersporn entsteht ein kühles Beet, das an einem heißen Sommertag erfrischt.
So gedeihen sie
- Halbschatten und nährstoffreicher, feuchter Boden.
- Kompost beim Pflanzen unterarbeiten.
- Im Sommer nie austrocknen lassen.
- Verblühte Rispen verbleiben bis zum Spätwinter.
- Alle drei bis vier Jahre teilen, wenn der Horst nachlässt.
Ein Wort zur Verwendung
Als Schnittblume sind Astilben nur bedingt geeignet, sie welken schneller als andere Stauden. Im Garten dagegen sind sie sehr dankbar und frosthart. Weiße Blüten stehen traditionell für Reinheit, in Gärten wirkt Weiß oft elegant.
Astilben mit weißen Rispen lassen sich auch gut in große Gefäße setzen, solange diese nicht austrocknen. Wählen Sie Töpfe mit Wasserspeicher und stellen Sie sie an eine schattige Hauswand. Im Winter bleiben die Wurzeln besser geschützt, wenn Sie die Töpfe mit Vlies umwickeln oder an eine geschützte Stelle rücken.
Nach dem Winter treiben die Pflanzen meist zuverlässig neu aus.
Haustiere
Giftpflanzenlisten führen die Astilbe nicht. Dennoch können größere Mengen Magenbeschwerden auslösen. Fragen Sie bei Symptomen die Tierarztpraxis.