Weiß, ein Klassiker unter den Zinnien
Weiße Zinnien gehören zum Standardsortiment der Gattung und passen zu fast jeder Farbpalette. Wie alle Zinnia elegans blühen sie auf kräftigen, rauen Stielen mit großen Korbblütenköpfen, deren gelbe Mitte bei Weiß besonders sichtbar bleibt. Reinweiß wirkt im Schnittblumenbeet als ruhiger Gegenspieler zu leuchtendem Orange und Rot, und bei Hochzeiten im Sommer wird es gern als Füllblume genommen.
Weiße Sorten reichen von Reinweiß bis Cremeweiß mit grünlichem Hauch. Gerade Zinnien in Weiß eignen sich als Begleiter für Dahlien und Cosmea im Schnittblumenbeet. Für kleinere Gärten und Balkone gibt es niedrige Sorten, die in Töpfen gut gedeihen, wenn der Platz warm ist.
Im Garten
Zinnien sind frostempfindlich, also gilt auch hier: nach den Eisheiligen auspflanzen.
- Zucht im Haus ab April, Pflanzung an einen warmen, sonnigen Ort.
- Boden locker und nicht zu nass.
- Gießen Sie am Boden. Nasse Blätter fördern Mehltau, der bei Weiß als graue Schicht besonders auffällt.
- Schneiden Sie die Stiele, sobald sie direkt unter der Blüte fest sind.
In Österreich gibt es Selbstpflückfelder und Bauernmärkte, bei denen man im Spätsommer Zinnien findet. Auch ein Sträußchen aus dem Bauerngarten ist ein hübscher Gruß.
In der Vase
Frische Zinnien halten etwa sieben bis zehn Tage. Wechseln Sie das Wasser häufig, denn die Stiele lassen es schnell trüb werden. Entfernen Sie Blätter unter der Wasserlinie.
Gut für Haustiere
Die ASPCA führt Zinnien als ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde. Die Blütenfarbe ändert daran nichts.