Rosa ist eine Zuchtfarbe
Das große Veilchen in Töpfen und Beeten ist das Gartenstiefmütterchen, eine Kreuzung aus mehreren Arten, bei der das Wilde Stiefmütterchen eine zentrale Rolle spielt. Die Züchtung hat fast alle Farben hervorgebracht. Ein reines Rosa kommt weniger oft vor als Violett, Gelb oder Weiß, es gibt aber Serien in Rosa- und Rosétönen, oft mit dunklem Fleck im Zentrum.
Möchten Sie einfarbig rosa ohne Fleck, lohnt ein Blick in die Sortenbeschreibung.
Ein Gedanke an jemanden
Der Name pansy kommt aus dem Französischen und meint den Gedanken. Ein Töpfchen mit rosa Blüten ist deshalb ein traditioneller Gruß an Mutter, Großmutter oder Freundin und passt zum Muttertag im Mai. In der Freidenkerbewegung wurde die Blume zum Symbol des freien Denkens.
Wie sie lange blüht
- Kühle Witterung bekommt ihr am besten. Bei Hitze im Hochsommer legt sie eine Pause ein.
- Sie gehört ins Freie, in Kasten, Topf oder Beet, nicht auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
- Erde mäßig feucht halten, Wasser darf nicht im Untersetzer stehen bleiben.
- Verblühtes regelmäßig entfernen.
Wegen später Fröste im Mai, vor allem in Gebirgstälern, sollten Sie Schalen mit frisch gekauften Pflanzen bei Frostgefahr über Nacht ins Haus holen.
Kombinationen
Neben weißen und lila Blüten, Traubenhyazinthen und silbergrauem Laub kommt das Rosa gut zur Geltung. Für Herbstschalen bietet sich Heide als Nachbarin an.
Haustiere
Laut ASPCA drohen Haustieren durch Stiefmütterchen keine Vergiftungen. Das macht sie zu einer unkomplizierten Pflanze für den Balkon.