Rosa Knospe, weißer Stern
Wer im Jänner einen blühenden Zimmerjasmin heimträgt, kennt das Bild: kräftig rosa Knospen, aus denen weiße Sterne springen, außen noch zart angehaucht. Wenn die Blüte vergeht, schwindet auch das Rosa. Rein rosa Blüten sind bei echten Jasminen die Ausnahme.
Der Rosa Jasmin im Freien
Als Ausnahme gilt Jasminum x stephanense, ein Hybrid aus dem Echten Jasmin und Jasminum beesianum. Er klettert und trägt blassrosa Blüten, überwintert im Freien aber nur dort, wo die Winter mild sind, eher im Burgenland oder im Wiener Becken als im Mühlviertel. Wo es kälter ist, hilft ein Winterschutz aus Vlies, oder Sie ziehen ihn im Kübel, der hell und frostfrei überwintert.
- Am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Spalier.
- Lockerer, humoser Untergrund, keine Nässe an den Wurzeln.
- Der Rückschnitt folgt unmittelbar auf die Blüte.
Herkunft des Namens
Jasmin kommt über das Arabische vom persischen yasmin. In Europa wurde die Pflanze schon im Mittelalter wegen ihres Dufts kultiviert. Als Schnittblume für Brautsträuße spielt rosa Jasmin kaum eine Rolle.
Der Zimmerjasmin im Topf
Alle zwei Wochen erhält er von Frühling bis Sommer Flüssigdünger. Danach braucht er im Herbst wieder die kühle Phase, damit sich Knospen bilden. Bei zu viel Wärme und trockener Luft fallen sie im Winter wieder ab.
Haustiere
Laut ASPCA sind Jasmine der Gattung Jasminum für Hunde und Katzen ungefährlich, nicht aber Pfeifenstrauch oder Sternjasmin, die nur so heißen. Fragen Sie im Fachhandel nach dem botanischen Namen.