Von zart bis leuchtend
Wer im Mai durch eine Siedlung geht, sieht fast überall rosa Rhododendren. Die Töne reichen vom Pastell über Lachsrosa bis zu Magenta, und die Dolden sind so üppig, dass die Sträucher oft allein im Vorgarten stehen.
Namen, die man kennt
'Roseum Elegans' ist eine alte Sorte mit rosa-lila Dolden, 'Germania' blüht deutlich kräftiger in Rosa. Niedrige Zwergformen bleiben unter einem Meter und gedeihen auch im Topf auf der Terrasse. Welche Sorte zu Ihnen passt, entscheiden Standort und Winterhärte. Fragen Sie in der Gärtnerei nach Sorten für Ihre Höhenlage: Im Alpenvorland empfehlen sich härtere Typen als im milden Osten.
Pflanzen und Gießen
Setzen Sie den Ballen genauso hoch ein, wie er vorher stand. Weil die Wurzeln flach liegen, bewahrt eine Decke aus Rinde oder Laub die Feuchtigkeit. Leitungswasser enthält oft Kalk, Regenwasser ist besser. Die kleinwüchsigen Alpenrosen liegen im Winter geschützt unter dem Schnee, Gartenformen stehen dagegen offen im Wind und profitieren von Nachbarsträuchern als Windschutz.
Auch im Sommer darf die Erde nicht austrocknen, denn bereits im Spätsommer entstehen die Knospen für das Folgejahr.
Begleitpflanzen
Nachbarn sollten ebenfalls sauren Boden mögen: Heidelbeeren, Farne und Funkien im Halbschatten passen gut. So lässt sich alles gemeinsam pflegen.
Gefahr in Blatt, Nektar und Pollen
Auch rosa Rhododendren enthalten Grayanotoxine. Erbrechen, Schwäche und Herzprobleme können die Folge sein. Als gefährdet gelten laut ASPCA Hunde, Katzen und Pferde. Wenden Sie sich bei Verdacht an die Vergiftungsinformationszentrale Wien unter 01 406 43 43 oder an Ihre Tierarztpraxis.