Rosa als Gartensorte
Die meisten Vergissmeinnicht sind blau, selten kommen auch gelbe, weiße oder rosa Blüten vor. Die rosa Gartensorten stammen vom Wald-Vergissmeinnicht ab und werden beispielsweise als Serie 'Rosylva' angeboten. Ihre Blüten zeigen ein zartes Rosa um ein gelbes Auge. Rot gibt es in dieser Gattung nicht.
Gemeinsam mit Blau
Setzen Sie rosa Sorten in Gruppen zu blauen, das wirkt frischer als jede Farbe allein. Mit fünfzehn bis dreißig Zentimetern Höhe bleiben sie niedrig und schließen Lücken zwischen Tulpen, Primeln und Narzissen.
- Im Frühsommer säen, dann blüht es im nächsten Frühjahr.
- Welke Pflanzen stehen lassen, bis Samen gefallen sind.
- Frische Erde im Halbschatten bewahrt die zarte Farbe.
Für Topf und Vase
Rosa Vergissmeinnicht sind auch als Topfpflanzen für Balkon und Terrasse geeignet. In der Vase halten sie nur wenige Tage, in Sträußen kommen sie selten vor. Zum Muttertag am zweiten Sonntag im Mai steht es oft gerade in Blüte und passt zu einem lockeren Frühlingsgruß.
Bedeutung
Seit dem 15. Jahrhundert ist der Name belegt, und die Blume gilt traditionell als Zeichen für Erinnerung und Treue. In Rosa klingt das ein wenig zärtlicher. Auch auf Gräbern sieht man sie im Frühjahr in Österreich, oft als niedriger Bodendecker unter Stiefmütterchen und Primeln. Wer die Pflanzen im Beet behalten möchte, lässt nach der Blüte einige Triebe stehen und sammelt später selbst Samen.
Für Tiere unbedenklich
Die Gattung ist nicht auf der ASPCA-Liste verzeichnet und gilt als ungiftig. In kleinen Gruppen gepflanzt, wirken rosa Vergissmeinnicht wie ein weiches Blütenmeer.