Chrysantheme in Rosa – klassisch und zeitlos schön

Die Garten-Chrysantheme ist in Österreich die Blume rund um Allerheiligen und Allerseelen, blüht aber im Herbst auch in Gärten und auf Balkonen. Hier lesen Sie, woher sie kommt und was bei Haustieren gilt.

Herkunft und Blütenformen

Die Garten-Chrysantheme (Chrysanthemum × grandiflorum) ist eine Kreuzung aus ostasiatischen Wildarten und wird in China seit Jahrtausenden gezogen. Nach Europa kam sie im 17. Jahrhundert, richtig verbreitet hat sie sich erst im 19. Jahrhundert. Die Züchtung hat enorm viele Blütenformen hervorgebracht: einfache Blüten mit gelber Mitte, dicht gefüllte Bälle, kleine Pompons und Sorten mit schmalen, gedrehten Strahlenblüten.

Die Pflanzen werden je nach Sorte zwischen 20 und 150 Zentimeter hoch.

Zeit der Stille im Kalender

Wer in Österreich im Oktober über einen Friedhof geht, sieht sie überall. Zu Allerheiligen am 1. November und Allerseelen am 2. November werden Gräber traditionell mit Blumen, Gestecken und Lichtern geschmückt, und Chrysanthemen sind dafür besonders beliebt, weil sie leichten Frost aushalten. Die Gärtnereien ziehen dafür schon im Sommer große Mengen heran.

Als Geschenk eignet sich dieselbe Blume im Topf ebenso für den Balkon oder die Terrasse, wo sie bis in den November hinein Farbe liefert.

Stehen lassen oder auspflanzen

Topfchrysanthemen mögen einen hellen Platz und gleichmäßig feuchte Erde, aber kein stehendes Wasser im Untersetzer. Ob sie im Garten überwintern, hängt von Sorte und Lage ab: In milden Gegenden wie dem Weinviertel oder dem Burgenland gelingt das eher als in rauen Gebirgslagen. Wer es versuchen will, setzt sie im Frühjahr aus und schützt sie im ersten Winter mit Laub oder Reisig.

Beim Kauf lohnt ein Blick auf die Knospen: Sind noch viele geschlossen, blüht die Pflanze länger. Töpfe aus der Gärtnerei vom Bauernmarkt oder aus dem Fachhandel stehen im Spätsommer oft noch im Freiland und sind deshalb abgehärtet. Wer Schnittchrysanthemen kauft, achtet auf feste, pralle Köpfe und saftig grüne Blätter, denn welke Blätter zeigen einen langen Transport an.

Hinweis für Haustiere

Nach Angaben der ASPCA sind Chrysanthemen für Hunde, Katzen und Pferde giftig. Als Wirkstoffe nennt sie unter anderem Pyrethrine und Sesquiterpenlactone; mögliche Anzeichen sind Erbrechen, Durchfall, vermehrter Speichelfluss und Koordinationsstörungen. Bei Verdacht gehört das Tier zur Tierärztin oder zum Tierarzt.

Kurzinfo - Chrysantheme - klassisch

Farbe
rosa
Lateinischer Name
Chrysanthemum × grandiflorum (Garten-Chrysantheme)
Typ
schnittblume
Blütezeit
september-november
Licht
sonne
Wasser
mäßig
Höhe
40-90 cm
Haltbarkeit in der Vase
10-14 Tage
Duft
leicht
Giftig für Haustiere
ja
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Häufig gestellte Fragen zu Chrysantheme - klassisch

Wann blühen Chrysanthemen?
Die Gartenformen blühen meist von September bis in den November. Schnittchrysanthemen aus der Gärtnerei gibt es dagegen über das ganze Jahr.
Welche Chrysanthemen werden zu Allerheiligen verwendet?
Üblich sind Topfchrysanthemen und Gestecke in vielen Farben. Sie vertragen leichten Frost und halten auf dem Grab oft bis in den November.
Sind Chrysanthemen winterhart?
Das hängt von der Sorte ab. In milden Lagen überstehen manche den Winter mit Laubschutz, in rauen Höhenlagen eher nicht.
Sind Chrysanthemen für Katzen gefährlich?
Ja, die ASPCA führt sie für Hunde, Katzen und Pferde als giftig. Halten Sie Katzen fern und fragen Sie bei Verdacht in der Tierarztpraxis nach.

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