Die Farbe des Bauerngartens
Rosa Stockrosen gelten als Inbegriff des Bauerngartens. Die Blütenfarbe reicht von Schimmerweiß mit rosa Hauch über Zartrosa bis zu kräftigem Purpurrosa. Es gibt einfache Schalenblüten, an denen Bienen und Hummeln gut herankommen, und dicht gefüllte Sorten, die an Pomponrosen erinnern. Gefüllte Blüten sind für Insekten allerdings schwerer erreichbar.
Zeit, Platz und Pflege
Die Blüte beginnt im Juli und zieht sich bis in den September, die einzelnen Blüten öffnen sich von unten nach oben. Pflanzen Sie die Stockrose an eine warme, geschützte Stelle. Im pannonischen Klima Ostösterreichs gedeiht sie üppig, in Gebirgsregionen sollten Sie auf einen Platz an der Hauswand achten.
- Setzen Sie die Jungpflanzen nicht zu dicht.
- Gießen Sie bei langer Trockenheit durchdringend.
- Schneiden Sie verblühte Triebe zurück, wenn Sie Selbstaussaat vermeiden wollen.
Auf Rost achten
Rost zeigt sich als orange Pusteln auf der Blattunterseite. Befallene Blätter gehören in den Restmüll, nicht auf den Kompost. Eine lockere Pflanzung und Bewässerung am Fuß statt über die Blätter verringern das Risiko.
Rosa Stockrosen passen zu Rittersporn, Malven und Rosenbögen und geben jedem Garten einen nostalgischen Anstrich. Auch als Hintergrund für niedrige Stauden wie Frauenmantel oder Katzenminze eignen sie sich. Wer die Triebe zur Blüte hin kürzt, bekommt buschigere Pflanzen. Im Spätsommer lohnt es sich, die ersten Samenstände einzusammeln, bevor der Wind sie verteilt.
Für Tierhalter
Giftig ist die Pflanze nach der ASPCA weder für Hunde noch für Katzen oder Pferde.