Rosa ist selten
Die meisten Krokusse blühen in Lila, Violett, Gelb oder Weiß. Sorten, die im Katalog rosa heißen, sind in der Regel zarte Lilatöne mit hellem Einschlag, die bei bestimmtem Licht rosa wirken. Ein Blick auf Fotos der geöffneten Blüte hilft bei der Auswahl, denn Abbildungen auf Zwiebelverpackungen sind oft farbintensiver als die Blüte im Garten.
Auch die Tageszeit verändert den Eindruck: Am Nachmittag, wenn das Licht wärmer ist, erscheinen die Blüten rosiger.
Gestaltung mit Rosa
Rosaviolette Krokusse wirken zusammen mit weißen Sorten und Schneeglöckchen weich und ruhig. Mit gelben Winterlingen ergibt sich ein lebhafterer Kontrast. Pflanzen Sie sie in Gruppen am Wegrand, unter Obstbäumen oder am Rand einer Wiese.
Kurz gepflegt
- Knollen im Herbst etwa acht Zentimeter tief setzen.
- Mäßig gießen; Trockenheit schadet weniger als stehendes Wasser.
- In kühlen Lagen blühen sie später und dadurch länger.
- Das Laub nach der Blüte nicht abschneiden.
Wer in Österreich Krokusse pflanzt, kann sich an der Höhenlage orientieren: In milden Tallagen beginnt die Blüte oft schon im Februar, in höheren Lagen erst im April. Fragen Sie in der Gärtnerei nach Sorten mit zartem Rosaton und achten Sie darauf, wie viele Knollen im Beutel sind. Größere Knollen blühen im ersten Frühjahr zuverlässiger als kleine, und eine Pflanzung im Oktober genügt noch vollkommen.
Kein Speisegewächs
Krokusse sind nicht zum Verzehr gedacht. Bei Tieren kann der Verzehr Magenbeschwerden auslösen. Die Herbstzeitlose, die einem Krokus ähnelt, ist stark giftig. Bei Verdacht auf Vergiftung erreichen Sie die VIZ in Wien rund um die Uhr unter 01 406 43 43; bei Tieren hilft die Tierarztpraxis.