Rosa Ähren im Sommer
Neben den bekannten violetten Blüten gibt es Sorten mit rosafarbenen Ähren, zum Beispiel die Sorte 'Rosea'. Die Blütezeit entspricht der des blauen Lavendels, also etwa Juni bis August. Auch Wuchs und graues Laub gleichen der Hauptform. Rosa Lavendel wirkt im Beet weicher, in Kombination mit Salbei oder Katzenminze besonders harmonisch.
Wirkung im Garten und im Haus
Die Ähren eignen sich als Schnitt- und Trockenblume. Gebündelt und kopfüber getrocknet, behalten sie lange Duft und Farbe. In Österreich verkaufen Gärtnereien und Bauernmärkte Sträuße im Hochsommer. Bienen schätzen den Nektar.
Anbau
- Vollsonnig, trocken, durchlässig.
- Schnitt nach der Blüte, aber nicht ins kahle Holz.
- Im rauen Klima Gebirgslagen mit Winterschutz versehen.
- Nasse Füße im Winter vermeiden.
Rosa Lavendel im Garten
Rosa Lavendel braucht wie die anderen Sorten viel Sonne und durchlässigen Boden. Ein Platz am Wegrand oder in einem Kräuterbeet bietet sich an. Schneiden Sie die verblühten Ähren ab, damit die Pflanze buschig bleibt. Rosafarbene Sorten sind gelegentlich etwas weniger robust und profitieren von einem geschützten Standort.
Rosafarbene Sorten werden gern mit blauvioletten gemischt, so entsteht ein Verlauf im Beet. Schneiden Sie die Triebe an einem trockenen Vormittag, wenn der Tau abgetrocknet ist, denn dann ist der Duft am intensivsten. Aufgehängt trocknen die Bündel in etwa zwei Wochen.
Tiergesundheit
Lavendel enthält Linalool und Linalylacetat; laut ASPCA ist er für Hunde, Katzen und Pferde giftig. Typisch sind Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit, bei Pferden tritt kein Erbrechen auf. Fragen Sie bei Beschwerden die Tierarztpraxis, bei Menschen die VIZ Wien unter 01 406 43 43.