Namensgeber aus Schweden
Die Gattung Rudbeckia erinnert an Olof Rudbeck den Älteren und den Jüngeren, zwei schwedische Botaniker, mit denen der Naturforscher Linné verbunden war. Ihre Heimat ist Nordamerika, wo rund zwei Dutzend Arten wachsen. Die Blüten gehören zu den Korbblütlern: Um eine gewölbte, dunkle Mitte stehen gelbe oder orange Strahlenblüten.
Im Englischen heißen sie Black-eyed Susan. Verwechseln Sie sie nicht mit dem Echinacea-Sonnenhut, der meist purpurrosa blüht.
Welche Arten Sie kennen sollten
Die Rauhaarige Rudbeckie (Rudbeckia hirta) lebt kurz und wird deshalb meist aus Samen gezogen. Die Leuchtende Rudbeckie (Rudbeckia fulgida) bildet dauerhafte Horste, die Sorte 'Goldsturm' ist weit verbreitet. Hoch und kräftig wächst der Schlitzblättrige Sonnenhut (Rudbeckia laciniata), der in Mitteleuropa gelegentlich an Gewässern verwildert.
Standort und Pflege
Am besten gedeihen Rudbeckien in der Sonne, sie tolerieren aber auch Halbschatten. Der Boden darf nahrhaft sein und Wasser halten, im Winter sollte er nicht nass stehen. In Österreich beginnt die Blüte meist im Juli und reicht bis in den Oktober. Ein Rückschnitt von Verblühtem verlängert sie. Stauden setzen Sie im Frühjahr ein, einjährige Arten erst ins Freie, wenn in rauen Lagen die Spätfröste vorbei sind.
Alte Horste teilen Sie alle paar Jahre im zeitigen Frühling.
Stehen lassen im Winter
Lassen Sie am Ende der Saison einige Blütenköpfe stehen. Die dunklen Samenstände geben dem Garten im Winter Struktur, und Vögel finden dort Nahrung. Im Sommer fliegen Honigbienen die Blüten gern an. In der Vase halten die festen Stiele lange und bringen Spätsommerfarbe.
Für Haustiere
Als Giftpflanze wird die Rudbeckie nicht geführt. Dennoch sollten Hunde und Katzen nicht regelmäßig davon fressen.