Der kräftigste Ton
Rot ist die Farbe, die man bei der Gerbera zuerst vor Augen hat: Sattes Scharlach, dunkles Kirschrot und Orangerot kommen in der Züchtung häufig vor. In der Mitte der Blüte sitzt oft ein dunkler Kranz aus Röhrenblüten, der den Rotton noch betont. Rot steht traditionell für Zuneigung und Lebensfreude.
Anders als bei der Rose wirkt es hier nicht feierlich, sondern heiter, weil die Blüte so offen und schlicht geformt ist.
Für welche Gelegenheiten
Zum Muttertag im Mai, zum Geburtstag oder als Dank an Nachbarn und Kolleginnen sind rote Gerbera ein freundlicher Gruß. Sie halten sich auch im Herbst gut, wenn Gärtnereien und Bauernmärkte sonst vor allem gedeckte Farben zeigen.
Gute Begleiter im Strauß:
- Weiß für einen frischen, klaren Strauß.
- Gelb und Orange für ein sommerliches Feuerwerk.
- Dunkelgrünes Laub, das das Rot leuchten lässt.
- Ein einzelner Stiel in einer schmalen Vase, wenn es zurückhaltend sein soll.
Rote Topfgerbera am Fenster oder Balkon
Rote Sorten vertragen helles Licht gut, in praller Sommersonne kann die Farbe aber an den Rändern etwas ausbleichen. Stellen Sie Töpfe deshalb an einen hellen Platz, an dem es in der Mittagszeit etwas Schatten gibt. Gießen Sie mäßig und nicht über die Blattrosette.
Auch die Haltbarkeit hängt von der Pflege ab: Ein Strauß rote Gerbera hält in sauberem Wasser oft über eine Woche. Kürzen Sie die Stiele beim Einstellen um zwei bis drei Zentimeter, damit sie wieder frisch Wasser ziehen.
Tiere im Haus
Die ASPCA zählt Gerbera zu den für Katzen, Hunde und Pferde ungiftigen Pflanzen. Die rote Farbe ändert daran nichts.