Name und Herkunft
Die Pelargonie stammt überwiegend aus dem südlichen Afrika, wo sie Hitze und Trockenheit gewohnt ist. Der Name leitet sich vom griechischen Wort für Storch ab, nach der schnabelförmigen Frucht. Mit dem winterharten Storchschnabel (Geranium) ist sie nur verwandt, nicht identisch. Im Alltag ist von Geranien die Rede, gemeint sind aber meist die Balkonpflanzen.
Vier Gruppen
- Zonalpelargonien stehen aufrecht und tragen runde Blätter mit dunklem Ring.
- Hängepelargonien haben glatte, glänzende Blätter und überhängende Triebe, ideal für Balkonbrüstungen.
- Edelpelargonien zeigen große, gekrauste Blüten, vertragen aber Regen schlecht.
- Duftpelargonien werden wegen ihres aromatischen Laubs gezogen.
Das Jahr der Pelargonie in Österreich
Pelargonien sind nicht frosthart und kommen deshalb nach den Eisheiligen ins Freie, in Tallagen mit Spätfrost oft erst Ende Mai. Sie bevorzugen Sonne, einen durchlässigen Topf und gleichmäßige, aber sparsame Wassergaben. Vor dem ersten Frost im Herbst holen Sie die Pflanzen herein. Ein heller, kühler Raum bei 5 bis 10 Grad reicht, gegossen wird nur sparsam.
Alternativ lassen sich im Spätsommer Stecklinge bewurzeln.
Beim Rückschnitt im Frühjahr schneiden Sie die Triebe so, dass an jedem noch zwei bis drei Augen sitzen. Danach topfen Sie die Pflanze in frische Erde um und stellen sie hell und kühl, bis keine Nachtfröste mehr drohen. Wer die Pflanzen zu früh ins Freie stellt, riskiert Frostschäden, die besonders an Blättern und Trieben sichtbar werden.
Haustiere
Der ASPCA nennt Pelargonien giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Als Ursache gelten Geraniol und Linalool, die Erbrechen, Appetitlosigkeit und Hautentzündungen verursachen können. Bei Beschwerden Ihres Tieres hilft die Tierarztpraxis weiter.