Prachtspieren aus Asien
Astilben gehören zu den Steinbrechgewächsen und wachsen wild in feuchten Wäldern Ostasiens, von Japan bis in den Himalaya. Mit Spiersträuchern haben sie nur das Aussehen der Blüten gemeinsam und werden auch Prachtspieren genannt. In Gärten sind vor allem Hybriden verbreitet, etwa die Arendsii-Hybriden des deutschen Züchters Georg Arends.
Sie blühen von Juni bis August in Weiß, Rosa, Rot oder Violett.
Der richtige Platz
Astilben brauchen Halbschatten und Feuchtigkeit. Voller Sonne halten sie nur stand, wenn der Boden dauernd nass bleibt. Teichränder, Nordseiten und Plätze unter lichten Gehölzen eignen sich gut. In kalkarmen, humosen Böden fühlen sie sich am wohlsten.
Pflege übers Jahr
- Beim Pflanzen reichlich Kompost einarbeiten.
- Im Sommer durchdringend gießen, nicht oft in kleinen Mengen.
- Die braunen Blütenrispen im Winter stehen lassen, sie sehen mit Raureif schön aus.
- Alte Triebe im späten Winter abschneiden.
- Alle paar Jahre im Frühjahr die Horste teilen.
Astilben sind in Österreich winterhart, auch in kühleren Lagen, sofern der Boden im Winter nicht staunass ist.
Für das Frühjahr gilt: Sobald der Boden auftaut, beginnt die Astilbe mit dem Austrieb. Spätfröste können junge Triebspitzen schädigen, die alten Blütenstände vom Vorjahr geben jedoch einen gewissen Schutz. In Gebieten mit besonders strengen Wintern hilft eine Schicht Laub oder Kompost über dem Wurzelstock.
In heißen Sommern ist regelmäßiges, durchdringendes Gießen am wichtigsten.
Hinweis zur Giftigkeit
In den üblichen Giftpflanzenlisten wird die Astilbe nicht geführt. Fressen Haustiere größere Mengen, kann dennoch Übelkeit auftreten. Bei Beschwerden hilft die Tierarztpraxis.