Rosa Glocken
Bei rosa Fuchsien sind meist die Kelchblätter hell- bis kräftig rosa, und die Krone kann weiß, rosa oder violett sein. Die Blüten hängen an dünnen Stielen und schwingen schon bei leichtem Wind. Weil es inzwischen rund 12.000 Sorten gibt, finden Sie Rosa in ungezählten Abstufungen und Formen: einfach, halbgefüllt oder dicht gefüllt.
Wo sie sich wohlfühlt
Fuchsien stammen aus kühlen, feuchten Bergwäldern und stehen am liebsten halbschattig. Auf dem Balkon eignen sich Ost- und Nordseite, unter Bäumen oder in Hofgärten gedeihen sie oft besonders gut.
- Gießen Sie regelmäßig, bei Hitze auch zweimal am Tag.
- Düngen Sie von Mai bis August wöchentlich in schwacher Dosierung.
- Pinzieren Sie junge Triebe, damit die Pflanze buschig und blütenreich wird.
- Räumen Sie Verblühtes aus, damit sich keine Fruchtstände bilden.
Kombinationen
Zusammen mit Weiß, Blau oder Silberlaub wirkt Rosa luftig. In einer Ampel kommen hängende Sorten wie von selbst zur Geltung. Als Hochstämmchen im Kübel passen rosa Fuchsien zu Eingangsbereichen und Terrassen.
Der Winter in Österreich
Rosa Gartenfuchsien sind nicht frosthart. Holen Sie sie vor den ersten Frösten ins Haus, im Gebirge früher als in Wien oder im Burgenland. Frostfrei, hell und kühl überwintert, treiben sie ab April wieder aus.
Wer rosa Fuchsien vermehren möchte, nimmt im Sommer Stecklinge von jungen Triebspitzen. Sie bewurzeln sich in feuchter Erde bei Zimmertemperatur meist in wenigen Wochen. So lässt sich eine geliebte Sorte über viele Jahre erhalten.
Tiere
Die ASPCA führt die Fuchsie als ungiftig für Katzen und Hunde. Die Beeren gelten als essbar.