Rosa Sorten, eine Züchtung
Im Wildzustand blüht der Gewöhnliche Flieder hellviolett. Rosatöne zählen zu den Gartenformen, die von Zartrosa bis Rosaviolett reichen, manche gefüllt wie 'Michel Buchner'. Reines Pink ist selten, meist liegt die Farbe zwischen Rosa und Lila. Der Duft ist so stark wie bei anderen Farben.
Flieder blüht erst nach einigen Jahren am Standort richtig, vor allem bei veredelten Pflanzen aus der Gärtnerei. Geduld zahlt sich aus: Ein gut eingewachsener Strauch lebt viele Jahre. Im Garten wirkt Rosa am schönsten vor dunklem Grün, etwa vor einer Hecke oder einer Hauswand. Wer nur einen Balkon hat, kann kleinwüchsige Sorten im Kübel ziehen, der groß genug ist und im Winter vor dem Durchfrieren geschützt wird.
Anlass und Strauß
Rosa passt zu freundlichen Anlässen im Frühling: Muttertag, Geburtstage im Mai, Firmung. Mit Pfingstrosen oder Tulpen in Weiß ergibt sich ein weicher Strauß. Als Schnittzweig hält Flieder nur wenige Tage. Schneiden Sie die Zweige früh am Tag und stellen Sie sie in kühles Wasser, nachdem Sie einen Großteil der Blätter entfernt haben.
Im Garten
- Vollsonniger Platz, durchlässiger Boden, neutral bis kalkhaltig.
- Schnitt nach der Blüte, nicht im Spätsommer.
- Der Strauch erreicht zwei bis sechs Meter und braucht entsprechend Platz.
- In Gebirgslagen blüht er später und ist durch Spätfrost stärker gefährdet.
Tiere
Auch hier gilt: Bei der ASPCA ist der Gewöhnliche Flieder nicht als giftig geführt. Der gelistete Persische Flieder (Melia azedarach) ist eine andere Art.