Sukkulente für den Spätsommer
Fetthennen speichern Wasser in fleischigen Blättern und kommen mit Trockenheit gut zurecht. Die Große Fetthenne (Hylotelephium telephium) kommt in fast ganz Europa vor und wächst auf Felsen, Mauern, in lichten Wäldern und an trockenen Rainen. Früher wurde sie zur Gattung Sedum gerechnet, deshalb sprechen Gärtner und Gärtnerinnen auch weiterhin von Sedum.
Die Blüten erscheinen etwa von Juli bis September.
Unterarten und Farben
Die Wildart gliedert sich in mehrere Unterarten. Die Unterart maximum blüht grünlichgelb, telephium purpur bis rosarot, fabaria purpurn. Die Gartensorten haben daraus eine Palette von Weiß über Rosa bis Dunkelrot entwickelt. Auch die ostasiatische Prächtige Fetthenne ist an vielen Sorten beteiligt.
Beliebt auf Bauernmarkt und Friedhof
Die Fetthenne ist eine der Pflanzen, die zu Allerheiligen häufig auf Gräbern steht. Sie ist robust, braucht wenig Wasser und behält ihre Blütenstände bis weit in den Herbst. Auch im Hausgarten ist sie anspruchslos: In vollem Licht und auf durchlässigem Boden gedeiht sie ohne viel Zutun.
- Schneiden Sie verwelkte Dolden im Frühjahr zurück oder lassen Sie sie als Winterschmuck stehen.
- Sorgen Sie dafür, dass im Winter kein Wasser am Wurzelhals stehen bleibt.
- Teilen Sie größere Horste im Frühjahr.
Hilfe für Insekten
Im Spätsommer sind die flachen Dolden ein beliebter Landeplatz für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Fetthennen bieten Nektar zu einer Zeit, in der das Angebot im Garten knapp wird.
Giftig für Hunde oder Katzen?
Für die Große Fetthenne liegt bei der ASPCA keine eigene Bewertung vor. Die verwandte Sedum album führt sie als ungiftig. Eine verlässliche Zusage für die Garten-Fetthenne gibt es also nicht, Tiere sollten daher nicht regelmäßig davon fressen.