Rot mit Höhe
Die rote Gladiole ist die Gartenvariante des Sommerfeuers: kräftige, trichterförmige Blüten an bis zu eineinhalb Meter hohen Ähren. Das Rot kann von Orangerot über Scharlach bis zu dunklem Kirschrot reichen. Weil die Blüten dicht an der Ähre sitzen, wirkt ein einzelner Stiel schon wie ein Ausrufezeichen.
Auf Fest und Tafel
Gladiolen in kräftigen Farben sind bei Sommerfesten, Dorffesten und Gartenpartys beliebt. Ein paar Stiele in einer hohen Bodenvase bringen Farbe in den Raum. Im Garten passen sie zu Dahlien, Sonnenblumen und Rudbeckien, die zur gleichen Zeit blühen.
Hilfreiche Handgriffe:
- Setzen Sie die Knollen gestaffelt, dann blüht das Beet über Wochen.
- Geben Sie hohen Sorten Halt, weil Wind und Regen die schweren Ähren leicht umlegen.
- Schneiden Sie für die Vase, sobald die ersten Blüten Farbe zeigen.
- Entfernen Sie nach der Blüte den Stängel, lassen Sie das Laub aber stehen, bis es gelb wird.
Herbst und Winter
Nach der Blüte nehmen Sie die Knollen aus dem Boden, lassen sie trocknen und bewahren sie kühl, trocken und frostfrei auf. Lagern Sie sie in einem verschlossenen Karton, denn nach der ASPCA ist die Gladiole für Hunde, Katzen und Pferde giftig.
Wenn doch etwas passiert
Frisst ein Tier an Knolle oder Pflanze, können Speicheln, Erbrechen und Durchfall auftreten. Rufen Sie den Tierarzt an. Bei Kindern gilt: Giftinformation 01 406 43 43 (Vergiftungsinformationszentrale Wien, rund um die Uhr), bei starken Beschwerden Notruf 144.