Fast weiß, selten rein weiß
Die Blüten der Hauswurz sind meist rosa, purpurn oder gelb, manche Arten blühen fast weiß. Rein weiß sind sie nur selten. Wenn Hauswurz als „weiß“ angeboten wird, geht es oft um helle, graugrüne bis silbrige Rosetten oder um fast weiße Blüten. Das Laub ändert die Farbe je nach Jahreszeit und Standort.
Silbrige Rosetten im Steingarten
Graue, behaarte oder bereifte Rosetten wirken wie mit Raureif überzogen und passen gut zu hellem Kies. Bekannt ist die Spinnweb-Hauswurz, deren Rosetten von weißen Haaren überzogen sind. Sie wächst in den Alpen. In Trögen auf der Terrasse oder in Mauerfugen bilden silbrige Hauswurze ein ruhiges Bild.
Pflege und Standort
- Volle Sonne und kiesiger Boden.
- Nässe im Winter vermeiden; ein Platz unter einem Dachvorsprung kann helfen.
- Tochterrosetten lassen sich abtrennen und einzeln einpflanzen.
- Abgestorbene Mutterrosetten nach dem Blühen entfernen.
Hauswurz im Trog
Ein flacher Steintrog mit mineralischem Substrat ist ein ideales Zuhause für mehrere Hauswurze. Auf einer Schicht aus Kies lässt sich ein kleines Alpinum anlegen. Kombinieren Sie helle, behaarte Rosetten mit grünen und roten, und achten Sie auf ein Abzugsloch im Boden. So bleibt die Pflege minimal.
Beim Kauf lohnt der Blick aufs Etikett, denn Sortennamen verraten oft, ob die Rosetten silbrig, grünlich oder rötlich sind. Gärtnereien mit Steingartenpflanzen führen zahlreiche Formen, und auf manchen Bauernmärkten werden Ableger getauscht. Die Pflanzen sind genügsam und wachsen im selben Gefäß viele Jahre, solange der Platz hell ist.
Tiere und Kinder
Weiße wie rosa Hauswurz sind nicht zum Verzehr gedacht. Bei Verdacht auf Verschlucken fragen Sie bei Tieren die Tierarztpraxis, bei Menschen die VIZ Wien unter 01 406 43 43.