Ein Weiß für viele Gelegenheiten
Weiß gilt in der Blumensprache traditionell als Farbe von Unschuld und Aufrichtigkeit. Darum sieht man weiße Rosen im Mai und Juni bei Erstkommunion und Firmung, in Brautsträußen und auf Taufen. Rund um Allerheiligen und Allerseelen, wenn in Österreich die Gräber geschmückt werden, stehen sie für stilles Gedenken.
Von Schneeweiß bis Elfenbein
Wer genau hinsieht, findet bei weißen Rosen viele Nuancen. Reinweiße Blüten wirken kühl, cremige und elfenbeinfarbene wärmer. Bei manchen Sorten schimmert innen ein Hauch Grün oder Rosa durch. Geschichtlich bekannt ist die weiße Rose im Wappen des englischen Hauses York. Der Konflikt mit dem Haus Lancaster, das eine rote Rose führte, ging später als Rosenkriege in die Geschichtsbücher ein.
Empfindlich, aber dankbar
Auf hellen Blütenblättern zeichnen sich Druckstellen und braune Ränder besonders deutlich ab. Gehen Sie deshalb behutsam mit dem Strauß um.
- Zupfen Sie beschädigte Außenblätter vorsichtig ab.
- Schneiden Sie die Stiele schräg an und halten Sie die Vase sauber.
- Stellen Sie den Strauß nicht in die Nähe von reifem Obst, das Reifegas abgibt.
Weiß im Garten
Weiße Gartenrosen leuchten bis in die Dämmerung und hellen schattige Ecken auf. Sie mögen einen sonnigen, luftigen Platz. Gerade in Lagen mit Spätfrost, etwa im Alpenvorland, lohnt es sich, den Veredlungspunkt im Spätherbst mit Erde zu schützen. Gepflanzt wird im Herbst oder im zeitigen Frühjahr.
Haustiere
Die ASPCA stuft Rosen als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde ein. Das gilt unabhängig von der Blütenfarbe.