Weiß als Gartenfarbe
Dahlien wurden so intensiv gezüchtet, dass es Weiß in praktisch jeder Blütenform gibt: als schlichte Schale mit gelber Mitte, als dichter Ball oder als große, gefüllte Dekorative. Manche Sorten sind nicht rein weiß, sondern cremeweiß oder tragen einen zarten Hauch Rosa oder Grün am Blütengrund.
Weiß sauber halten
Auf hellen Blütenblättern sieht man Regenspuren und Verwelktes besonders deutlich. Deshalb lohnt sich bei dieser Farbe etwas mehr Aufmerksamkeit:
- Verblühte Köpfe wöchentlich samt Stiel bis zur nächsten Knospe abschneiden.
- Nach Gewitter und Dauerregen beschädigte äußere Blütenblätter vorsichtig auszupfen.
- Einen Standort mit Luftzug wählen, damit Blätter und Blüten rasch abtrocknen.
- Vasenwasser alle zwei bis drei Tage wechseln.
Zeitpunkt und Anlass
Weil Freilanddahlien erst ab Juli blühen, passen sie nicht zu einer Erstkommunion oder Firmung im Frühjahr. Dafür sind weiße Dahlien im Spätsommer und Herbst ein schöner Tischschmuck. Weiß steht traditionell für Reinheit und Schlichtheit, in einer flachen Schale genügt oft eine einzige große Blüte.
Weiße Dahlien eignen sich auch für Gestecke und Schalen, in denen einzelne Köpfe schwimmen. Ein kurzer Schnitt unter der Blüte genügt, die Stiele brauchen dafür kaum Wasser. Das Wasser sollte sauber sein, denn Weiß verrät Trübungen schneller. Wer den ersten Frost erwartet, schneidet vorsorglich die schönsten Blüten ab und genießt sie im Haus, bevor das Laub schwarz wird.
Knollen und Tiere
Die Knollen vertragen keinen Frost und werden im Herbst ausgegraben und trocken überwintert. Der ASPCA führt die Dahlie als leicht giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Weit gefährlicher für Katzen sind echte Lilien der Gattung Lilium, sie können Nierenversagen auslösen. Lassen Sie Katzen daher nie an Lilien im Strauß.