Weiß und Creme
Weiße Ranunkeln gibt es rein weiß oder mit leichtem Cremeton, mitunter mit grünlicher Mitte. Das Spektrum der Art Ranunculus asiaticus ist breit: Weiß, Creme, Gelb, Orange, Lachs, Rosa, Rot, Purpur. Die Blüten bestehen aus vielen Schichten feiner Kronblätter und wirken fast papierartig.
Wofür man sie nimmt
Wegen ihrer Schlichtheit passen weiße Ranunkeln zu Erstkommunion, Firmung und Hochzeitssträußen. Traditionell stehen weiße Blüten für Unschuld und Neubeginn. Im Frühling lassen sie sich mit Tulpen, Anemonen und Freesien kombinieren.
Alle Ranunculus-Arten gelten als giftig, der Wirkstoff heißt Protoanemonin und wirkt ätzend auf Haut und Schleimhäute. Frisch geschnittene Stiele können die Haut reizen, was als Wiesendermatitis bekannt ist. Im Haushalt bedeutet das: Sträuße gehören nicht in Reichweite von Kindern und Haustieren, und beim Anschneiden der Stiele können Handschuhe sinnvoll sein.
Getrocknete Pflanzen verlieren die Reizstoffe, in der Vase bleibt die Vorsicht aber geboten.
Pflege in der Vase
Schneiden Sie die Stiele schräg an und stellen Sie sie in kühles, sauberes Wasser. Ein Platz fern von Heizung und Obstschale verlängert die Haltbarkeit. Die dünnen Stiele sind empfindlich und knicken leicht, sie brauchen wenig, aber frisches Wasser.
Im Beet
Wer sie im Garten ziehen will, setzt vorgequollene Knollen mit den Krallen nach unten in lockeren Boden an einen sonnigen, geschützten Platz. In Österreich pflanzt man sie erst nach den Eisheiligen. Nach der Blüte gräbt man die Knollen aus.
Hinweis
Ranunkeln gehören zu den Hahnenfußgewächsen, die Reizstoffe enthalten. Haustiere sollten nicht daran knabbern.