Zwei Pflanzen, ein Name
Fragen Sie im Frühjahr in der Gärtnerei nach Margeriten, erhalten Sie in der Regel die Strauchmargerite (Argyranthemum frutescens). Ihre Heimat sind die Kanaren, wo sie in Küstennähe auf magerem, durchlässigem Boden in voller Sonne wächst. In Mitteleuropa ist sie nicht winterhart. Im Handel überwiegen Kreuzungen mit anderen Arten der Gattung.
Die Wiesenmargerite (Leucanthemum vulgare) dagegen ist unsere heimische, winterharte Art und blüht von Mai bis September auf Magerwiesen. Beide gehören zu den Korbblütlern, aber zu verschiedenen Gattungen.
Ansprüche der Strauchmargerite
Die Pflanze wächst buschig, wird 20 bis 80 Zentimeter hoch und trägt blaugrüne, fleischige, tief eingeschnittene Blätter. Sie braucht Sonne, einen Kübel mit Abzugsloch und regelmäßig Dünger. Als Stämmchen zieht man sie, indem man die unteren Triebe entfernt.
- Verblühtes abzupfen, damit neue Knospen folgen.
- Gießen, sobald die Erde oben abgetrocknet ist.
- Im Frühling kräftig zurückschneiden, sonst verkahlt sie.
Winterquartier
Vor dem ersten Frost zieht die Strauchmargerite an einen hellen, kühlen Platz mit fünf bis zehn Grad, etwa ins Stiegenhaus oder in einen unbeheizten Wintergarten. Gießen Sie dort kaum. Ab den Eisheiligen Mitte Mai darf sie wieder hinaus. Im Spätsommer geschnittene Stecklinge bewurzeln sich zügig und bilden eine Reserve fürs nächste Jahr.
Hinweis für Tierhalter
Die ASPCA führt Chrysanthemen und Margeriten (Daisy) als giftig für Hunde und Katzen. Erbrechen, Durchfall und Hautreizungen sind möglich, Auslöser sind unter anderem Sesquiterpenlactone und Pyrethrine. Stellen Sie die Töpfe außer Reichweite.