Weiß als Naturfarbe
Die Blüten des Rispigen Gipskrauts sind in der Natur meist weiß, selten rosa. Weiß ist also die ursprüngliche Farbe, die Millionen kleiner Blüten in lockeren Rispen bilden. Die Staude wird 50 bis 90 Zentimeter hoch und blüht von Juni bis September. Die Blüten werden von Insekten wie Fliegen und Wespen besucht.
Im Beet füllt weißes Schleierkraut die Lücken, wenn Frühsommerblüher verblüht sind, und überbrückt die Zeit bis zur Dahlienblüte. Die Pflanzen werden mit den Jahren größer und bilden große Polster, sie brauchen deshalb ausreichend Abstand. Die tiefe Wurzel macht sie widerstandsfähig gegen Trockenheit.
Weiß kombinieren
Reinweißes Schleierkraut passt zu Rosen in jeder Farbe, zu Nelken, Pfingstrosen und Tulpen. Als großer Strauß ist es zur Hochzeit, zur Taufe oder zum Muttertag ein leichter Gruß. In Österreich eignet es sich ebenso für festliche Anlässe wie Erstkommunion und Firmung, bei denen helle Sträuße gefragt sind.
Trocknen und Verwenden
- Binden Sie kleine Bunde und hängen Sie sie kopfüber auf.
- Dunkel und trocken lagern; nach einigen Tagen ist es fertig.
- Getrocknet bleibt es Monate frisch aussehend, ideal für Adventkranz oder Gesteck.
- Frisch hält es ein bis zwei Wochen, wenn Sie das Wasser häufig wechseln.
Haustiere und Haut
Die ASPCA nennt das nah verwandte Gypsophila elegans ungiftig, erwähnt aber leichte Magenbeschwerden bei Tieren, die davon fressen. Empfindliche Menschen können mit Hautreizung reagieren. Handschuhe sind beim Binden sinnvoll.