Klassische Gerbera - Ein zeitloser Liebling unter den Blumen

Was wie eine große Blüte aussieht, ist ein Körbchen aus vielen kleinen Blüten. Wir erklären Herkunft, Pflege im Topf und was für Katze und Hund gilt.

Viele Blüten in einem Körbchen

Die Gerbera gehört zu den Korbblütlern, ist also mit Margerite und Gänseblümchen verwandt. Der bunte Rand besteht aus Zungenblüten, in der Mitte sitzen dicht gedrängt kleine Röhrenblüten. Die Gattung umfasst rund 30 Arten. Die meisten wachsen im südlichen Afrika, allein 18 in Südafrika, dazu kommen acht Arten auf Madagaskar und etwa sechs in Asien.

Die Sorten aus dem Blumenhandel gehen auf Kreuzungen der Art Gerbera jamesonii mit weiteren südafrikanischen Arten zurück, etwa mit Gerbera viridifolia.

Schnittblume und Topfpflanze

Weltweit zählt die Gerbera zu den meistgekauften Schnittblumen. Seit den 1990er Jahren wird sie zusätzlich als Topfpflanze für Fensterbrett und Terrasse angeboten. Dauerhaft im Freien übersteht sie unsere Winter nicht, denn sie ist nicht frosthart. Eine Ausnahme bildet die Sortenserie Garvinea®, die bis etwa minus fünf Grad ohne Schutz überdauern soll.

In Österreich stellen Sie Topfgerbera am besten erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freie, in Gebirgslagen mit späten Frösten noch etwas länger drinnen.

So bleibt die Topfgerbera schön

  • Wählen Sie einen hellen Platz mit Sonne, aber ohne pralle Mittagshitze.
  • Gießen Sie mäßig und von unten oder am Rand, damit die Blattrosette trocken bleibt.
  • Entfernen Sie Verblühtes samt Stiel bis zum Ansatz, dann bilden sich neue Knospen.
  • Vermeiden Sie Staunässe im Untersetzer, sonst faulen die Wurzeln.

Gerbera und Haustiere

Nach der ASPCA ist die Gerbera (als Gerber Daisy geführt) für Hunde, Katzen und Pferde nicht giftig. Das macht sie zu einer guten Wahl für Haushalte mit Tieren, auch wenn größere Mengen Grünzeug jedem Tier auf den Magen schlagen können.

Kurzinfo - Gerbera - klassisch

Lateinischer Name
Gerbera × hybrida (Hybriden aus Gerbera jamesonii und weiteren Arten)
Typ
schnittblume
Blütezeit
ganzjährig
Licht
sonne
Wasser
mäßig
Höhe
30-60 cm
Haltbarkeit in der Vase
7-10 Tage
Duft
kein
Giftig für Haustiere
nein
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Häufig gestellte Fragen zu Gerbera - klassisch

Ist die Gerbera giftig für Katzen?
Nein, die ASPCA führt die Gerbera als ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde. Frisst ein Tier trotzdem viel davon, kann es zu Magenverstimmung kommen.
Ist die Gerbera winterhart?
Nein. Sie verträgt keinen Frost. Nur einzelne Sorten wie die Serie Garvinea® sollen mit Schutz auch kältere Nächte überstehen.
Ist die Gerbera eine Staude?
Botanisch ja, sie bildet Rhizome und treibt mehrjährig aus. Bei uns wird sie meist als Schnittblume oder frostfrei gehaltene Topfpflanze genutzt.
Wann darf die Topfgerbera auf den Balkon?
Erst wenn keine Nachtfröste mehr drohen, in vielen Regionen Österreichs nach den Eisheiligen Mitte Mai.

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