Ein Name, der irreführen kann
Der Rote Sonnenhut heißt so, weil seine Blüten rötlich-purpurn wirken, tatsächlich blüht die Wildform aber rosa bis purpurn. Reines Rot, Orange oder Terrakotta stammen aus Züchtungen, an denen mehrere Arten der Gattung Echinacea beteiligt sind. Diese Kreuzungen sind oft kurzlebiger als die Art und brauchen besonders durchlässigen Boden.
Wie die Pflanze länger bleibt
Rote Sorten mögen volle Sonne und trockene Füße. Im Winter faulen sie bei nasser Erde leichter. Ein Platz am Hang oder im Kiesbeet ist geeigneter als eine feuchte Senke. Gedüngt wird sparsam, zu viel Stickstoff macht die Stängel weich.
- Im Frühjahr, wenn die ersten Blätter erscheinen, das Beet freihalten.
- Im Spätherbst nur die Hälfte zurückschneiden.
- In rauen Gebirgslagen mit etwas Reisig abdecken.
Als Schnittblume
Rote bis orange Sonnenhüte bringen Wärme in Sommer- und Herbststräuße, zusammen mit Dahlien, Gräsern und Fenchelblüten. Rechnen Sie mit etwa einer Woche in der Vase.
Wenn Sie rote Sonnenhüte kaufen, achten Sie auf die Sortenbezeichnung und das Etikett, denn die Angaben zur Winterhärte unterscheiden sich stark. Im Topf bleiben die Pflanzen kompakter und lassen sich vor Dauerregen schützen. In milden Lagen, etwa an der Thermenlinie, überwintern sie häufiger als in Höhenlagen.
Setzen Sie Neuzugänge im Frühjahr, damit sie bis zum Winter gut anwachsen.
Hinweis für Tierhalter
Laut ASPCA gilt Echinacea als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde. Wer Sorten unbekannter Herkunft pflanzt, kann sich an die Gärtnerei wenden, welche Art zugrunde liegt.