Rosa als Ursprungston
Bei Wildformen und älteren Sorten des Löwenmauls überwiegen Rosa- und Violetttöne. Die heutigen Gartensorten reichen von Zartrosa bis Pink. Ein Hinweis aus der Vererbungsforschung: Kreuzt man rote mit weißen Pflanzen, entstehen bei unvollständiger Dominanz oft rosa Nachkommen, ein Beispiel, das in der Genetik gern gezeigt wird, und das Löwenmaul dient dort als Modellpflanze.
Im Beet
Rosa passt zu Weiß, Blau, Violett und Silber. Es mischt sich in Bauerngärten gut mit Rittersporn, Margeriten und Gräsern. Niedrige rosa Sorten können Sie vorn setzen, hohe dahinter.
- Pflanzen Sie nach den Eisheiligen Mitte Mai, bei später Kälte etwas später.
- Wählen Sie einen sonnigen Platz mit durchlässigem Boden.
- Putzen Sie Verblühtes regelmäßig aus.
- Binden Sie hohe Sorten an einen Stab.
Als Schnittblume
Rosa Löwenmaul ist ein Gruß vom Bauernmarkt, der den Strauß leicht wirken lässt. Stellen Sie die Stiele in sauberes Wasser, schneiden Sie sie schräg an und stellen Sie die Vase kühl. Dann halten sie sieben bis zehn Tage.
Wer Samen sammelt, sollte wissen, dass die Pflanzen bei Selbstaussaat meist in anderen Farben auskommen. Rosa kann also im nächsten Jahr zu Weiß, Rot oder einem Mischton werden. Für gleichbleibende Farben kaufen Sie jedes Jahr Saatgut einer Sorte oder fertige Jungpflanzen.
Zart rosa Sorten wirken in der Abendsonne besonders weich. Planen Sie die Pflanzung deshalb so, dass das Beet nachmittags Licht bekommt. Auch in Kästen auf Terrasse oder Balkon sind niedrige Sorten eine pflegeleichte Wahl, solange sie sonnig stehen.
Für Haustiere
Das Löwenmaul zählt nach der ASPCA zu den Pflanzen, die für Katzen, Hunde und Pferde nicht giftig sind.