Zartes Rosa, viele Töne
Rosa Tulpen reichen vom blassen Pastell bis zum kräftigen Pink, und manche Sorten tragen zusätzlich eine weiße oder cremefarbene Zeichnung. Es gibt sie in mehreren Sortengruppen, auch bei den gefüllten späten Tulpen, die in ihrer Form an Pfingstrosen erinnern. Die Blütezeit liegt zwischen April und Mai.
In kühlen Gebirgslagen öffnen sich die Knospen oft erst, wenn im Tal die ersten Sommerblumen blühen.
Zum Muttertag und zu Ostern
Rosa steht traditionell für Zuneigung, Zärtlichkeit und Dankbarkeit. Darum sind rosa Tulpen zum Muttertag am zweiten Sonntag im Mai eine verbreitete Wahl und lassen sich auch als Ostergruß einsetzen. Ein Strauß aus der Gärtnerei oder vom Bauernmarkt kommt oft mit etwas Grün aus; gut vertragen sich Tulpen mit blühenden Zweigen von Forsythie oder Kirsche.
Pflege des Straußes
- Entfernen Sie Blätter, die unter die Wasserlinie ragen.
- Geben Sie lieber wenig kaltes Wasser nach als eine randvolle Vase; Tulpen trinken viel.
- Hohe Gefäße stützen die Stiele, weil sich Tulpen nach dem Schnitt noch biegen.
- Nach fünf bis zehn Tagen sind die Blütenblätter meist weit geöffnet und fallen ab.
Rosa im Beet und im Topf
Auch im Kübel auf Balkon oder Terrasse machen rosa Tulpen eine gute Figur. Die Zwiebeln werden im Herbst in Schichten gesetzt, sodass früh und spät blühende Sorten nacheinander Farbe bringen. Wichtig ist ein Gefäß mit Abzugsloch, denn Staunässe lässt Zwiebeln faulen. Im Wohnraum hält sich der Topfflor durch einen kühlen Platz länger.
Giftig für Hund, Katze und Pferd
Tulpen enthalten Tulipalin A und B, besonders in der Zwiebel. Die ASPCA nennt als mögliche Folgen Erbrechen, Durchfall, Speicheln und Niedergeschlagenheit. Bewahren Sie Zwiebeln und Sträuße außer Reichweite auf. Bei Vergiftungsverdacht beim Menschen erreichen Sie die VIZ Wien unter 01 406 43 43, im Notfall den Notruf 144.