Pastell bis Pink
Rosa zeigt sich bei Stiefmütterchen in vielen Spielarten: blasses Apfelblütenrosa, Lachsrosa, kräftiges Pink und Rosa mit violettem Auge. Es gibt auch Sorten, bei denen sich die Farbe zum Rand hin aufhellt oder von Rosa nach Weiß verläuft. Deshalb lohnt der Blick auf das Etikett: Zwei Sorten, die beide als rosa angeboten werden, können sehr unterschiedlich wirken.
Zu Muttertag und Ostern
Rosa Stiefmütterchen sind ein freundliches Geschenk zum Muttertag am zweiten Sonntag im Mai. In einer Holzkiste oder Zinkschale gepflanzt, halten sie wochenlang. Zu Ostern passen sie mit Primeln und Narzissen auf den Gartentisch. Im Spätherbst bringen sie Farbe, wenn sonst das Grau überwiegt.
So gedeihen sie
- Pflanzabstand etwa 15 Zentimeter, damit die Blüten nicht ineinander verhaken.
- Hell, aber ohne pralle Mittagssonne; kühl ist besser als heiß.
- Mäßig düngen, damit die Blüte nicht auf Kosten der Haltbarkeit forciert wird.
- Verblühtes laufend entfernen.
In den Eisheiligen-Nächten sind Stiefmütterchen weniger gefährdet als empfindlichere Beetpflanzen. In Hochlagen oder bei Kahlfrost hilft eine Abdeckung aus Reisig.
Rosa Stiefmütterchen lassen sich gut mit Gänseblümchen, Primeln und Horn-Veilchen kombinieren, die ähnliche Ansprüche haben. Auf dem Bauernmarkt oder in der Gärtnerei finden Sie meist mehrere Sorten nebeneinander, sodass Sie Farbverläufe selbst zusammenstellen können. Schneiden Sie Pflanzen, die im Frühsommer lang und schütter werden, um ein Drittel zurück; mit etwas Dünger treiben sie häufig neu aus.
Tiere
Laut ASPCA sind Stiefmütterchen für Hunde, Katzen und Pferde ungiftig. Wer ein Haustier hat, kann sie ohne Sorge aufstellen.