Rosa Gartenklassiker
Rosa Blüten sind das Markenzeichen der Tulpenmagnolie Magnolia x soulangeana: außen zartrosa bis violett, innen weißlich. Auch viele Sternmagnolien gibt es in zartem Rosa. In Mitteleuropa gehört sie zu den am meisten gepflanzten Magnolien.
Spätfrost und Eisheilige
Gerade rosa blühende Sorten öffnen im April und sind gegen Nachtfrost empfindlich. Wer in einer Frostlage wohnt, wählt späte Sorten oder pflanzt an eine Südwand. In der Wachau und im pannonischen Osten ist das Risiko geringer als im Mühlviertel oder im Alpenvorland.
Zu den bekannten Sorten der Tulpenmagnolie zählt 'Picture' mit violetten Blüten von bis zu 35 Zentimetern Durchmesser. Andere Sorten wie 'Alexandrina' sind weiß mit rötlichem Grund. Die Tulpenmagnolie entstand 1820 durch Kreuzung der Yulan-Magnolie mit der Purpurmagnolie und blüht von April bis Mai vor dem Laubaustrieb.
Sie braucht frischen, leicht sauren Boden und einen sonnigen Platz. In Mitteleuropa ist sie ausreichend winterhart. Zum Pflanzzeitpunkt lohnt ein Blick auf die Endgröße: Die Tulpenmagnolie wächst langsam, braucht aber mit der Zeit mehrere Meter Platz in Höhe und Breite. Pflanzen Sie daher nicht zu nah an Hauswand oder Zaun und sorgen Sie im Pflanzjahr für gleichmäßige Feuchte.
Pflanztipps
Die beste Pflanzzeit ist Frühjahr oder Herbst. Magnolien wurzeln flach, daher nicht tief setzen und gut wässern. Mulch hält die Feuchte. Auf schweren Lehmböden hilft eine Drainage.
Als Zierde im Haus
Zweige lassen sich im Knospenstadium schneiden und treiben im Wasser auf. Die einzelnen Blüten fallen nach wenigen Tagen ab. Rosa gilt traditionell als Farbe der Zärtlichkeit.
Giftigkeit
Magnolien gelten als nur schwach giftig. Das Alkaloid Magnoflorin kommt hauptsächlich in Rinde und Holz vor.