Sanfte Töne
Rosa Lupinen reichen von Zartrosa bis zu kräftigem Pink. Viele Sorten sind zweifarbig: Die Fahne ist dunkler rosa, die Flügel weiß oder umgekehrt. Sie entstanden aus Kreuzungen der Vielblättrigen Lupine, deren wilde Form blau bis violett blüht.
Im Garten wirken
Rosa passt besonders gut zu Weiß, Blau und Grau. In Bauerngärten stehen rosa Lupinen gern neben Rosen und Frauenmantel. Wer ein romantisches Beet plant, kombiniert sie mit Akelei und Pfingstrosen. Die Pflanzen werden 60 bis 120 Zentimeter hoch, am besten setzen Sie sie in kleinen Gruppen nach hinten oder in die Mitte.
Pflegehinweise
- Sonniger bis halbschattiger Platz mit lockerem Boden.
- Keine schweren, staunassen Böden.
- Ausgeblühte Kerzen zurückschneiden, dann kommen oft neue.
- Gegen Blattläuse regelmäßig kontrollieren.
Zwei bis drei Jahre bleibt eine Lupine meist kräftig, danach lässt sie nach. Neue Pflanzen aus Stecklingen sichern den Bestand.
Als Begleiter für Sommerblumen eignen sich rosa Lupinen, wenn der Frühsommer langsam ausklingt. Sie füllen die Lücke zwischen Rosen und Rittersporn. Nach dem Rückschnitt der ersten Kerzen erscheinen oft kleinere Nachblüten. Wer es einfach mag, setzt sie in eine Reihe entlang eines Zauns und genießt die Wirkung aus der Ferne.
Giftigkeit
Die Samen aller Lupinen enthalten giftige Alkaloide. Rosa Blüten machen die Pflanze nicht ungefährlicher. Hat ein Kind Pflanzenteile gegessen, wählen Sie den Notruf 144 oder rufen die Vergiftungsinformationszentrale unter 01 406 43 43 an. Haustiere gehören bei Beschwerden zur Tierarztpraxis.