So blüht die Art von Natur aus
Die Wildart Echinacea purpurea blüht rosa bis purpurn. Die Blütenblätter hängen oft leicht nach unten, wodurch der kegelige Mittelteil besonders hervortritt. Aus dieser Form sind viele Gartensorten entstanden; rosa Pflanzen kommen daher der natürlichen Gestalt am nächsten.
Bienenweide bis in den Herbst
Die Blüte beginnt im Sommer und reicht je nach Witterung bis in den Oktober. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge besuchen sie, später picken Stieglitze und andere Vögel an den Samenständen. Wer einen insektenfreundlichen Garten anlegt, setzt rosa Sonnenhut in Gruppen von drei bis fünf Pflanzen.
Pflege
- Voller Sonnenschein, durchlässige Erde, im Frühjahr Schnecken im Blick.
- Nach der Blüte Samenstände über den Winter stehen lassen.
- Im Beet kombiniert man ihn mit Salbei, Katzenminze und Ziergräsern.
- Auf Bauernmärkten und in Gärtnereien gibt es ihn im Sommer als Topfpflanze.
Der botanische Name stammt vom griechischen Wort für Igel und bezieht sich auf die stachlige Mitte der Blüte. In Österreich gilt die Art als eingebürgert, sie kommt aber vor allem in Gärten, Parks und auf Brachen vor. Vor dem Pflanzen lockern Sie den Boden tiefgründig auf, damit die Wurzeln gut wachsen können, und mischen bei schwerer Erde etwas Sand unter.
Mensch und Tier
Echinacea-Präparate werden als Mittel gegen Erkältung beworben, doch die Wikipedia bewertet den Nutzen als wissenschaftlich begrenzt. Die Pflanze selbst führt die ASPCA als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde.