Rosa als Ausgangsfarbe
Wildformen der Nelke blühen meist in Rosa bis Purpur. Rosa Nelken stehen damit der natürlichen Färbung am nächsten, auch wenn die Gartennelke seit Jahrhunderten gezüchtet wird. Das Spektrum reicht von Zartrosa über Lachsrosa bis zu kräftigem Pink. Manche Sorten sind zweifarbig oder haben einen dunkleren Rand.
Großblumig oder verzweigt
Im Handel unterscheidet man zwei Typen: Eine Sorte bildet eine einzelne große Blüte, die andere verzweigt sich und trägt viele kleine. Für einen runden Strauß empfiehlt sich oft die Mischung beider. Wer einen Rosa-Strauß mit Nelken sucht, achtet auf geschlossene, aber schon gefärbte Knospen.
Der Gartenbewohner im Bergland
Rosa blüht auch die Alpen-Nelke (Dianthus alpinus), die in den nordöstlichen Kalkalpen vorkommt. Ihre Blüten sind groß, die Pflanze selbst ist niedrig. Im Steingarten lassen sich ähnliche Zuchtformen ziehen. Wild wachsende Nelken bleiben besser stehen.
Rosa Nelken verbinden sich gut mit Eukalyptus, Schleierkraut und anderen feinen Füllern. Bei der Wahl der Vase gilt: Je kürzer die Stiele, desto kompakter wirkt der Strauß. Stellen Sie ihn nicht auf die Heizung, damit die zarten Rosatöne nicht ausbleichen.
Pflege des Straußes
- Stiele schräg anschneiden.
- Kühl stellen, am besten nicht in die Sonne.
- Wasser regelmäßig wechseln.
- Nicht neben Obst platzieren.
Die ASPCA führt die Nelke als leicht giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Halten Sie den Strauß daher außer Reichweite neugieriger Tiere. Bei Beschwerden ist die Tierärztin oder der Tierarzt der richtige Ansprechperson.