Von zartem Hauch bis kräftigem Pink
Rosa ist zusammen mit Rot die häufigste Farbe der Gattung. Die Skala reicht von fast weißem Perlrosa bis zu satten, ins Purpur gehenden Tönen. Eine bekannte, sehr beliebte Sorte ist 'Sarah Bernhardt', zart rosa und stark gefüllt.
Wann rosa Pfingstrosen zu haben sind
Die natürliche Blütezeit liegt im späten Frühling. Wer schon zu Muttertag oder Erstkommunion rosa Blüten möchte, sollte in der Gärtnerei nach Stielen mit weichen, schon gefärbten Knospen fragen. In kühlen Jahren öffnen sie sich später.
Wer rosa Pfingstrosen im eigenen Garten ziehen will, braucht Geduld: Nach dem Pflanzen im Herbst dauert es oft zwei bis drei Jahre bis zur ersten reichen Blüte. Der Abstand von 80 bis 100 Zentimetern zur Nachbarpflanze ist wichtig, damit Luft zwischen den Blättern zirkuliert und Pilzkrankheiten es schwerer haben.
Mineralischer Dünger kann die Blätter vergilben lassen, organischer Dünger wie Kompost ist verträglicher. Schwere, gefüllte Köpfe brauchen bei Regen eine Stütze.
Rosa im Garten gestalten
Rosa Pfingstrosen verbinden sich gut mit Rittersporn, Frauenmantel oder Salbei, die ungefähr zur selben Zeit blühen. Ein sonniger Platz und durchlässiger Boden sind wichtiger als häufiges Gießen. Zu tiefes Pflanzen ist ein häufiger Grund, warum Pfingstrosen jahrelang nicht blühen; die Augen sollen nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche liegen.
Rosa als Geschenk
Rosa steht traditionell für Zuneigung und Zärtlichkeit. Beachten Sie bei Tieren im Haushalt, dass die ASPCA die Pfingstrose für Hunde, Katzen und Pferde als giftig einstuft. Der Wirkstoff heißt Paeonol, mögliche Anzeichen sind Erbrechen, Durchfall und Mattigkeit.