Zartes Rosa will gezüchtet sein
In freier Natur zeigt die Raublattaster eher dunkles Rosa bis Lila, hellere Töne sind die Ausnahme. Bei der Glattblattaster kommt Rosa kaum vor. Was die Gärtnerei als zartrosa Aster anbietet, ist darum eine Selektion: Jemand hat Sämlinge nach ihrer Farbe ausgewählt und vegetativ vermehrt.
Sorten, die sich bewährt haben
Zu den bekannten rosa Raublattastern zählt 'Harrington's Pink' mit blass lachsfarbenen Blüten auf anderthalb Meter hohen Stängeln. Niedriger, aber auffälliger bleibt 'Andenken an Alma Pötschke', die in kräftigem Kirschrosa leuchtet. 'Badsey Pink' blüht zuckerrosa und wurde von der britischen Gartengesellschaft ausgezeichnet.
Wer Sommerastern sät, findet ebenfalls rosa Schnittsorten.
Blühen bis zum Frost
Raublattastern öffnen ihre Blüten im August und halten teils bis in den November durch. In Österreich bedeutet das: Sie blühen noch, wenn rund um Allerheiligen die ersten Nachtfröste kommen. In höheren Lagen drohen dann Nassschnee und Kälte, in den milden Weinbaugebieten bleibt es oft länger freundlich.
Als Standort eignet sich Sonne oder lichter Schatten mit frischem, nahrhaftem Boden. Weil Pilzkrankheiten bei dichtem Stand schnell zunehmen, brauchen Pflanzen Luft zwischen den Stängeln. Wird ein Horst in der Mitte kahl, teilen Sie ihn im Frühjahr.
Wie Rosa im Strauß wirkt
Rosa gilt traditionell als Farbe der Zärtlichkeit und des Danks, es passt zu einem herzlichen Dankeschön ebenso wie zum Spätsommergeburtstag. Weiße Nelken, violetter Lisianthus und graues Eukalyptuslaub rahmen die Töne ein. Im Beet ergänzt Weiß oder Hellblau die weiche Wirkung, dunkles Violett setzt einen Kontrast.