Wo das Weiß herkommt
Die Hochblätter der Ursprungsform von Euphorbia pulcherrima sind rot. Weiße, cremefarbene und leicht grünliche Töne entstanden durch Auswahl und Kreuzung. Wie bei allen Weihnachtssternen sind die farbigen Teile keine Blütenblätter, sondern Hochblätter, die als Lockmittel für Bestäuber dienen. Zwischen Reinweiß und Cremeweiß liegen viele Abstufungen, und manche Sorten haben einen schwachen rosa oder grünen Hauch.
Empfindliche Schönheit
Auf hellen Hochblättern sieht man jede Beschädigung sofort. Schon Kälte beim Transport kann Flecken verursachen, und Druck von Papier oder Hülle hinterlässt Spuren.
- Beim Heimtragen gut einwickeln lassen und nicht im kalten Auto lassen.
- Hochblätter nicht berühren und nicht mit Wasser besprühen.
- Zugluft und direkte Mittagssonne meiden.
- Die Pflanze nicht neben Obstschalen platzieren, da Ethylen die Blätter schneller altern lässt.
Im Advent einsetzen
Weiß passt zu Tannenzweigen, Kerzen und silbernen Tönen. In einem hellen Vorraum oder auf einem Fensterbrett im Stiegenhaus wirkt ein Weihnachtsstern in Weiß ruhig und festlich. Wer mehrere Pflanzen kombiniert, mischt Weiß mit Rot oder Rosa.
Zur Auswahl noch ein Hinweis: Entscheiden Sie sich für Pflanzen mit dicht gefüllten, nicht schlaffen Hochblättern. Gerade in Weiß fallen eingedrückte Stellen auf, die beim Stapeln im Handel entstanden sind.
Hinweis zur Giftigkeit
Der weiße Saft reizt Haut und Augen. Die ASPCA nennt den Weihnachtsstern für Hunde, Katzen und Pferde giftig, bewertet die Gefahr aber meist als gering: Möglich sind Reizungen und Erbrechen. Wer eine Latexallergie hat, meidet den Saft. Bei Vergiftungsverdacht bei Menschen hilft die Vergiftungsinformationszentrale Wien, 01 406 43 43.