Reines Weiß ist selten
Viele weiße Iris haben einen gelben Bart oder Schlundzeichnung und einen Hauch von Blau oder Creme. Weiß ist deshalb oft ein Eindruck aus Blütenblättern und Mittelzeichnung. Als Schnittblume stehen weiße Holländische Schwertlilien in Sträußen, im Beet eher weiße Bart-Schwertlilien, die im Mai und Juni blühen.
Veilchenwurz und Parfüm
Eine botanische Verbindung zur Parfümerie besteht über die Rhizome mancher Iris, etwa der Bleichen Schwertlilie. Sie werden getrocknet und unter dem Namen Veilchenwurz zur Herstellung von Duftstoffen verwendet. Diese Verwendung erinnert daran, dass Schwertlilien nicht nur Zierpflanzen sind, sondern auch eine lange Kulturgeschichte haben.
Weiß in Szene setzen
- Dunkles Laub oder dunkelblaue Nachbarn lassen Weiß leuchten.
- Weiße Iris passen zu Pfingstrosen, Storchschnabel und Rittersporn.
- Verwelktes sofort entfernen, braune Ränder fallen bei Weiß besonders auf.
- Einen Standort mit Vormittags- und Mittagssonne wählen.
Weiße Iris wirken in Gärten mit dunkelgrüner Hecke als Hintergrund besonders klar. Als Schnittblumen sind sie bei Frühjahrsfesten gefragt, etwa zur Erstkommunion oder zur Firmung im Mai. In der Vase öffnen sich die Knospen nacheinander, sodass ein Stängel mehrere Tage Blüten trägt. Schneiden Sie die Stängel schräg an und wechseln Sie das Wasser regelmäßig.
Traditionell und giftig
Weiß steht traditionell für Reinheit und Neubeginn, deshalb sieht man es zu Erstkommunion und Firmung im Mai. Wer Iris verschenkt, sollte wissen: Der ASPCA führt sie als giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Die Wirkstoffe sitzen vor allem im Rhizom. Bei Vergiftungen von Menschen hilft die Vergiftungsinformationszentrale unter 01 406 43 43.