Weiß mit Akzent
Reinweiße Fuchsien sind seltener als rote oder violette. Viele Sorten tragen eine weiße oder cremefarbene Krone mit rosa oder rötlich überhauchten Kelchblättern, bei anderen sind Kelch und Krone beinahe ganz weiß. Fuchsien gibt es auch in Violett, Rot, Rosa und Gelb, Weiß ist also eine von mehreren Möglichkeiten.
Wo weiße Fuchsien gut aussehen
Auf einem schattigen Balkon bringen weiße Blüten Helligkeit, die rote Sorten in dunklen Ecken oft nicht schaffen. Ein Kasten, in dem weiße Fuchsien mit Efeu, Funkien oder Begonien stehen, bleibt auch in Hofdurchgängen und Nordlagen schön.
- Der beste Platz ist Halbschatten oder Morgensonne, ohne Mittagshitze.
- Gießen Sie regelmäßig, denn eine Ampel trocknet an warmen Tagen rasch aus.
- Klemmen Sie Triebspitzen im Frühjahr aus, dann verzweigt sich die Pflanze und trägt mehr Blüten.
- Entfernen Sie Verblühtes samt Fruchtansatz.
Überwintern
Wie alle Gartenfuchsien verträgt auch die weiße keinen Frost. Räumen Sie sie in kalten Regionen Österreichs früh genug hinein, in Gebirgslagen mitunter schon im Oktober. Ein heller, kühler Platz im Treppenhaus oder Keller mit Fenster reicht; die Pflanze wirft Blätter ab und treibt im Frühjahr neu aus.
Pflanzenfreunde schätzen weiße Fuchsien auch als Hochstämmchen, die im Frühjahr aus Stecklingen gezogen werden. Nehmen Sie dazu im Sommer etwa zehn Zentimeter lange Triebspitzen, entfernen Sie die unteren Blätter und stecken Sie sie in feuchte Anzuchterde an einen hellen Platz. Nach wenigen Wochen bilden sich Wurzeln.
Tiere
Die ASPCA nennt die Fuchsie ungiftig für Hunde und Katzen.